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Residualvolumen

Version vom 13. Dezember 2018, 16:19 Uhr von Dr. med. dent. Cornelia Fietz (Diskussion | Beiträge)

von lateinisch: residere - sich niederlassen, bleiben

1 Definition

Residualvolumen ist ein Fachbegriff aus der Physiologie bzw. der Lungenfunktionsdiagnostik. Unter dem Residualvolumen versteht man das Gasvolumen, welches nach maximaler Exspiration noch in der Lunge verbleibt und aus physikalischen Gründen nicht ausgeatmet werden kann. Es beträgt ca. 1,5l.

Das Residualvolumen kann nicht mittels Spirometrie gemessen werden, sondern muss durch eine indirekte Messmethode, z.B. Heliumverdünnungsmethode oder mittels Ganzkörperplethysmographie, bestimmt werden.

Die Summe aus Residualvolumen und Vitalkapazität wird als Totalkapazität bezeichnet.

Im Alter nimmt die Vitalkapazität, aufgrund der abnehmenden Elastizität von Lunge und Thorax, bei fast gleichbleibender Totalkapazität ab. Es resultiert folglich ein erhöhtes Residualvolumen.

2 Quellen

Huppelsberg, J; Walter K. (2009). "Kurzlehrbuch Physiologie: 42 Tabellen". Georg Thieme Verlag 3.Auflage. 

Diese Seite wurde zuletzt am 25. Februar 2020 um 15:05 Uhr bearbeitet.

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