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Reproduktives Klonen: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei dem reproduktiven Klonen wird der Zellkern aus einer ausdifferenzierten Körperzelle entnommen und in der Petrischale in eine unbefruchtete Eizelle eingebracht, deren Zellkern zuvor entfernt wurde. Im Unterschied zum therapeutischen Klonen bzw. Forschungsklonen, wird die Entwicklung des Embryos beim reproduktiven Klonen nicht nach kurzer Zeit abgebrochen. Der entstandene Embryo wird vielmehr in den Uterus einer hormonell entsprechend vorbereiteten 'Leihmutter' verbracht und wie bei einer normalen Schwangerschaft bis zur Geburt ausgetragen.
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Das '''reproduktive Klonen''' ist eine Form des [[Klonen]]s, die in der [[Reproduktionsmedizin]] und [[Zellbiologie]] zunehmende Bedeutung hat. Beim reproduktiven Klonen wird der [[Zellkern]] aus einer ausdifferenzierten [[Körperzelle]] entnommen und in der [[Petrischale]] in eine unbefruchtete [[Eizelle]] eingebracht, deren Zellkern zuvor entfernt wurde.  
  
Mit der Geburt des Klonschafs "Dolly" im Juli 1996 rückte das Kloning-Verfahren erstmals massiv in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Seit der Geburt von "Dolly" wurden eine ganze Reihe weiterer Tierarten mehr oder minder erfolgreich geklont, z. B. Hunde, Katzen, Kaninchen, Pferde, Kühe und Schweine. Neben Zielen der Grundlagenforschung, geht es dabei auch um praktische Ziele, wie die Züchtung von Nutztieren, die gegen bestimmte Krankheiten resistent sind oder andere erwünschte Merkmale aufweisen.
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Im Unterschied zum [[therapeutisches Klonen|therapeutischen Klonen]] bzw. Forschungsklonen, wird die Entwicklung des [[Embryo]]s beim reproduktiven Klonen nicht nach kurzer Zeit abgebrochen. Der entstandene Embryo wird vielmehr in den [[Uterus]] einer hormonell entsprechend vorbereiteten [[Leihmutter]] verbracht und wie bei einer normalen [[Schwangerschaft]] bis zur [[Geburt]] ausgetragen.
  
Klonversuche an Menschen sind in den meisten Ländern verboten und existieren nach bisheriger Kenntnis bislang auch nicht. Allerdings haben einzelne Forscher, beispielsweise der italienische Fortpflanzungsmediziner Severino Antinori, angekündigt, in wenigen Jahren Menschen klonen zu wollen, um auf diesem Wege zeugungsunfähigen Paaren zu Nachwuchs zu verhelfen.
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==Kloning bei Tieren==
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Mit der Geburt des Klonschafs "Dolly" im Juli 1996 rückte das Kloning-Verfahren erstmals massiv in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Seit der Geburt von "Dolly" wurden eine ganze Reihe weiterer [[Tier]]arten mehr oder minder erfolgreich geklont, z.B. Hunde, Katzen, Kaninchen, Pferde, Kühe und Schweine. Neben Zielen der Grundlagenforschung, geht es dabei auch um praktische Ziele, wie die Züchtung von Nutztieren, die gegen bestimmte [[Krankheit]]en resistent sind oder andere erwünschte Merkmale aufweisen.
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==Kloning beim Menschen==
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Klonversuche an [[Mensch]]en sind in den meisten Ländern verboten und existieren nach bisheriger Kenntnis bislang auch nicht. Allerdings haben einzelne Forscher, beispielsweise der italienische Fortpflanzungsmediziner Severino Antinori, angekündigt, in wenigen Jahren Menschen klonen zu wollen, um auf diesem Wege zeugungsunfähigen Paaren zu Nachwuchs zu verhelfen.
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== Weblinks ==
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* Dr. jur. Hans-Georg Koch: [http://ivf.hez1-1.srv.hoster03.de/uploads/media/MPI_Uebersicht_Fortpflanzungsmedizin.pdf Rechtliche Regelungen zur Fortpflanzungsmedizin in europäischen Ländern] (PDF, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, 2003)
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[[Fachgebiet:Biologie]]
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[[Fachgebiet:Genetik]]
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[[Fachgebiet:Reproduktionsmedizin]]
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[[Tag:Fortpflanzung]]
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[[Tag:Klon]]
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[[Tag:Kloning]]
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[[Tag:Zelle]]

Aktuelle Version vom 10. Dezember 2012, 14:35 Uhr

1 Definition

Das reproduktive Klonen ist eine Form des Klonens, die in der Reproduktionsmedizin und Zellbiologie zunehmende Bedeutung hat. Beim reproduktiven Klonen wird der Zellkern aus einer ausdifferenzierten Körperzelle entnommen und in der Petrischale in eine unbefruchtete Eizelle eingebracht, deren Zellkern zuvor entfernt wurde.

Im Unterschied zum therapeutischen Klonen bzw. Forschungsklonen, wird die Entwicklung des Embryos beim reproduktiven Klonen nicht nach kurzer Zeit abgebrochen. Der entstandene Embryo wird vielmehr in den Uterus einer hormonell entsprechend vorbereiteten Leihmutter verbracht und wie bei einer normalen Schwangerschaft bis zur Geburt ausgetragen.


Reproduktives und therapeutisches Klonen

siehe auch: Somatischer Zellkerntransfer, Embryogenese

2 Kloning bei Tieren

Mit der Geburt des Klonschafs "Dolly" im Juli 1996 rückte das Kloning-Verfahren erstmals massiv in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Seit der Geburt von "Dolly" wurden eine ganze Reihe weiterer Tierarten mehr oder minder erfolgreich geklont, z.B. Hunde, Katzen, Kaninchen, Pferde, Kühe und Schweine. Neben Zielen der Grundlagenforschung, geht es dabei auch um praktische Ziele, wie die Züchtung von Nutztieren, die gegen bestimmte Krankheiten resistent sind oder andere erwünschte Merkmale aufweisen.

3 Kloning beim Menschen

Klonversuche an Menschen sind in den meisten Ländern verboten und existieren nach bisheriger Kenntnis bislang auch nicht. Allerdings haben einzelne Forscher, beispielsweise der italienische Fortpflanzungsmediziner Severino Antinori, angekündigt, in wenigen Jahren Menschen klonen zu wollen, um auf diesem Wege zeugungsunfähigen Paaren zu Nachwuchs zu verhelfen.

4 Weblinks

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Dezember 2012 um 14:35 Uhr bearbeitet.

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