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Replikation

Version vom 31. Januar 2014, 18:38 Uhr von Jannik Stemler (Diskussion | Beiträge)

Englisch: replication

1 Definition

Als Replikation wird in der Genetik die Produktion einer DNA-Kopie verstanden.

2 Semikonservative Replikation

Bei der semikonservativen Replikation, wie sie beispielsweise in menschlichen Zellen zwischen den Mitosen stattfindet, wird zunächst der DNA-Doppelstrang durch das Enzym Helicase aufgespalten. SSB-Proteine verhindern, dass sich die Einzelstränge wieder verbinden. Die so entstandenen Einzelstränge dienen dann der DNA-Polymerase als Matrize für die Synthese des komplementären Stranges.

Der Folgestrang wird diskontinuierlich repliziert. Die DNA-Polymerase 3 synthetisiert in 5' - 3' Richtung. Die Primase wandert mit der Öffnung und sythetisiert an verschiedenen Stellen RNA-Primer, welche als Ansatzpunkte für die die DNA-Polymerase 3 dienen. Sie synthetisiert DNA-Fragmente, so genannte Okazaki-Fragmente. Die DNA-Polymerase 1 tauscht die Ribonukleotide des RNA-Stranges durch Desoxyribosenukleotide aus, um einen DNA-Strang zu bilden. Die DNA-Ligase verbindet mit Phosphordiesterbindungen die Okazaki-Fragmente und der Folgestrang ist repliziert. Der Leitstrang wird ähnlich repliziert, nur existieren hier die Okazaki-Fragmente nicht und es wird so kontinuierlich repliziert.

siehe auch: Semikonservative Replikation

3 Virusreplikation

In der Virologie wird die die Virusreplikation, also die Vermehrung eines Virus unter Zuhilfenahme des Wirtsstoffwechsels, als Replikation bezeichnet.

Siehe auch: Virusreplikation

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