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Relative Bradykardie

Version vom 12. Oktober 2015, 00:28 Uhr von Jannik Blaschke (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Unter einer relativen Bradykardie versteht man einen im Verhältnis zur erhöhten Körperkerntemperatur zu langsamen Herzschlag.

siehe auch: Bradykardie

2 Physiologie

Bei einer Erhöhung der Körperkerntemperatur um 1°C steigt die Stoffwechselaktivität an und die Pulsfrequenz wird auf etwa 8 Schläge pro Minute erhöht. Bei manchen Infektionskrankheiten findet keine Erhöhung des Herzschlages statt, obwohl die Körperkerntemperatur ansteigt. Man spricht dann von einer relativen Bradykardie. Sie kann u.a. bei folgenden Infektionskrankheiten auftreten:

Liegt die Herzfrequenz über dem nach der Temperaturerhöhung zu erwartenden Wert, spricht man von einer relativen Tachykardie.

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