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Der Dualismus zwischen Reiz und Wahrnehmung führt dazu, dass Reize ebenso vielfältig und komplex sein können, wie die auf sie spezialisierten Rezeptoren.  
 
Der Dualismus zwischen Reiz und Wahrnehmung führt dazu, dass Reize ebenso vielfältig und komplex sein können, wie die auf sie spezialisierten Rezeptoren.  
  
'''Einfache Reize''': Sie sind physikalischer (Licht, Schall, Temperatur) oder chemischer ([[Transmitter]], [[Hormone]]) Natur und werden auf zellulärer Ebene von spezialisierten [[Rezeptor]]en wahrgenommen.
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* '''Einfache Reize''': Sie sind physikalischer (Licht, Schall, Temperatur) oder chemischer ([[Transmitter]], [[Hormone]]) Natur und werden auf zellulärer Ebene von spezialisierten [[Rezeptor]]en wahrgenommen.
'''Interpretierte Reize''': Sie fassen Reize einzelner Rezeptoren bzw. Rezeptorgruppen zusammen und verarbeiten sie in den stammesgeschichtlich älteren Hirnregionen zu einem einfachen Konzept (z.B. Hunger).
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* '''Interpretierte Reize''': Sie fassen Reize einzelner Rezeptoren bzw. Rezeptorgruppen zusammen und verarbeiten sie in den stammesgeschichtlich älteren Hirnregionen zu einem einfachen Konzept (z.B. Hunger).
'''Komplexe Reize''': Sie sprechen abstrakte soziale Konzepte an (z.B. "Anerkennung", "Ruhm") und nutzen erlernte Belohnungs- und Bestrafungserfahrungen des Individuums. Mit komplexen Reizen arbeitet z.B. die Werbung.
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* '''Komplexe Reize''': Sie sprechen abstrakte soziale Konzepte an (z.B. "Anerkennung", "Ruhm") und nutzen erlernte Belohnungs- und Bestrafungserfahrungen des Individuums. Mit komplexen Reizen arbeitet z.B. die Werbung.
  
 
Reize sind nicht an die bewußte Wahrnehmung gekoppelt. Die bewußt wahrgenommen Reize (Licht, Geräusche, Gerüche usw.) stellen nur einen kleinen, interpretierten Ausschnitt der von allen Rezeptoren registrierten Ereignisse dar.
 
Reize sind nicht an die bewußte Wahrnehmung gekoppelt. Die bewußt wahrgenommen Reize (Licht, Geräusche, Gerüche usw.) stellen nur einen kleinen, interpretierten Ausschnitt der von allen Rezeptoren registrierten Ereignisse dar.

Version vom 14. Dezember 2003, 21:09 Uhr

Unter einem Reiz versteht man ein zielgerichtetes oder nicht-zielgerichtetes Ereignis, das zur Erregung (Stimulation) einer Wahrnehmungsstruktur (Rezeptor) führt.

Der Dualismus zwischen Reiz und Wahrnehmung führt dazu, dass Reize ebenso vielfältig und komplex sein können, wie die auf sie spezialisierten Rezeptoren.

  • Einfache Reize: Sie sind physikalischer (Licht, Schall, Temperatur) oder chemischer (Transmitter, Hormone) Natur und werden auf zellulärer Ebene von spezialisierten Rezeptoren wahrgenommen.
  • Interpretierte Reize: Sie fassen Reize einzelner Rezeptoren bzw. Rezeptorgruppen zusammen und verarbeiten sie in den stammesgeschichtlich älteren Hirnregionen zu einem einfachen Konzept (z.B. Hunger).
  • Komplexe Reize: Sie sprechen abstrakte soziale Konzepte an (z.B. "Anerkennung", "Ruhm") und nutzen erlernte Belohnungs- und Bestrafungserfahrungen des Individuums. Mit komplexen Reizen arbeitet z.B. die Werbung.

Reize sind nicht an die bewußte Wahrnehmung gekoppelt. Die bewußt wahrgenommen Reize (Licht, Geräusche, Gerüche usw.) stellen nur einen kleinen, interpretierten Ausschnitt der von allen Rezeptoren registrierten Ereignisse dar.

Tags:

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 24. November 2008 um 02:20 Uhr bearbeitet.

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