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Rechtsherzkatheteruntersuchung

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Synonym: Pulmonalis-Katheter

1 Definition

Unter der Rechtsherzkatheteruntersuchung versteht man das Einführen eines ein- oder dreilumigen Katheters, in eine zentrale oder periphere Vene, zur Untersuchung und Darstellung der Druckverhältnisse im rechten Herzen.

2 Durchführung und Hintergrund

Ein ein- oder dreilumiger Ballonkatheter, wird in eine periphere oder zentrale Vene eingebracht und mit aufgeblasenem Ballon, mit dem Blutstrom in Richtung Herz geschoben. Von dortaus findet eine kontinuierliche Messung und Registrierung der jeweiligen Druckverhältnisse in der Pulmonalarterie statt. Der Ballon keilt sich dann in einer zweit- oder drittgradigen Abzweigung der Pulmonalarterie ein. Durch den aufgeblasenen Ballon findet eine Blockierung des Blutstrohms statt. Wenn die Blockierung der Abzweigung vorliegt, wird der distal des Ballon herrschende Lungenkapillare-Verschlussdruck (PCWP) ermittelt. Der PCWP entsprich nahezu dem linksarteriellen Druck und damit dem Venendruck im kleinen Körperkreislauf.
Bei dem dreilumigen Pulmonalis-Katheter nach Swan und Ganz, kann des Weiteren das Herzzeitvolumen mittel Thermodilutionsmethode bestimmt werden. Auch kann an gewählten Orten eine Blutprobe entnommen werden, zur Bestimmung der Sauerstoffsättigung.

3 Indikation

4 Quellen

  • Basislehrbuch Innere Medizin, Renz-Polster & Krautzig, 4. Auflage 2008, Urban & Fischer Verlag

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