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Raynaud-Syndrom: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Symptome können über Stunden anhalten. Bei längerem Bestehen wird das versorgte Gewebe und die Gefäße dauerhaft geschädigt. Typische Spätfolgen sind [[trophisch]]e Störungen oder [[Nekrose]]n. Die normale Durchblutung wird mit der Erwärmung der [[Akren]] wiederhergestellt.
 
Die Symptome können über Stunden anhalten. Bei längerem Bestehen wird das versorgte Gewebe und die Gefäße dauerhaft geschädigt. Typische Spätfolgen sind [[trophisch]]e Störungen oder [[Nekrose]]n. Die normale Durchblutung wird mit der Erwärmung der [[Akren]] wiederhergestellt.
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Die Therapie ist grundsätzlich abhängig von dem Schweregrad und den Durchblutungsstörungen, welche daraus resultieren.
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In sehr schweren Verläufen wird eine [[Sympathektomie]] vorgenommen.
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[[Fachgebiet:Angiologie]]
 
[[Fachgebiet:Angiologie]]

Version vom 23. Juli 2015, 07:14 Uhr

nach dem französischen Arzt Maurice Raynaud (1834-1881)
Synonyme: Morbus Raynaud, Weißfingerkrankheit
Englisch: Raynaud's phenomenon

1 Definition

Beim Raynaud-Syndrom handelt es sich um eine Gefäßerkrankung, die mit Vasospasmen und Minderdurchblutung an den Fingern oder Zehen einhergeht.

2 Einteilung

Man unterscheidet zwei Formen des Raynaud-Syndroms:

2.1 Primäres Raynaud-Syndrom

Das primäre (idiopathische) Raynaud-Syndrom tritt ohne erkennbare Ursachen auf. Es ist eine Ausschlussdiagnose.

2.2 Sekundäres Raynaud-Syndrom

Das sekundäre Raynaud-Syndrom ist eine Begleitstörung, die auf andere Ursachen zurückgeführt werden kann, z.B. auf

3 Auslöser

Das Raynaud-Syndrom wird unter anderem durch endogene (Hormone) oder exogene Faktoren (Kälte, Stress) ausgelöst.

4 Symptome

Die typische Abfolge des Vasospasmusereignisses (weiß - blau - rot) bezeichnet man auch als Trikolore-Phänomen.

Die Symptome können über Stunden anhalten. Bei längerem Bestehen wird das versorgte Gewebe und die Gefäße dauerhaft geschädigt. Typische Spätfolgen sind trophische Störungen oder Nekrosen. Die normale Durchblutung wird mit der Erwärmung der Akren wiederhergestellt.

5 Therapie

Die Therapie ist grundsätzlich abhängig von dem Schweregrad und den Durchblutungsstörungen, welche daraus resultieren. Bei milden Verläufen ist in der Regel keine Therapie notwendig. Medikamentös kommen Calciumantagonisten und Prostacyclin zum Einsatz. In sehr schweren Verläufen wird eine Sympathektomie vorgenommen.

Fachgebiete: Angiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 28. November 2016 um 17:02 Uhr bearbeitet.

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