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Ranolazin

Version vom 25. November 2012, 12:11 Uhr von Dr. med. univ. Sabrina Mörkl (Diskussion | Beiträge)

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Handelsnamen: Ranexa u.a.
Englisch: Ranolazine

1 Definition

Ranolazin ist ein Derivat aus der Gruppe der Piperazine. Es ist zur symptomatischen Therapie der chronischen stabilen Angina pectoris als Mittel der 2. Wahl zugelassen und dient der Anfallsprophylaxe, wenn eine stabile Angina pectoris auf andere Arzneimittel (z.B. Calcium-Antagonisten, Betablocker) nicht oder nur unzureichend anspricht.

2 Wirkungsweise

Ranolazin hemmt selektiv während des späten Aktionspotentials den Einwärtsstrom von Natriumionen in die Myokardzelle. Durch späten Natrium-Einstrom kommt es besonders in Bereichen früherer Myokardschädigung durch den Natrium-Calcium-Austauscher zu einer intrazellulären Ansammlung von Calcium-Ionen. Diese führt zu elektrischer Instabilität, erhöhter kardialer Wandspannung, reduzierter Kontraktilität und kardialer Schädigung. Ranolazin kann diesen Pathomechanismus zumindest teilweise inhibieren. Darüber hinaus hemmt Ranolazin die Fettoxidation, weswegen die Glucoseoxidation reflektorisch ansteigt, was sich positiv auf den Sauerstoffverbrauch auswirkt.

3 Nebenwirkungen

4 Wechselwirkungen

Ranolazin ist ein CYP3A4-Substrat und CYP3A4-Hemmstoff. Deswegen ist eine Co-Medikation mit allen CYP3A4-Hemmern kontraindiziert. Dazu gehören:

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Fachgebiete: Arzneimittel

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