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Die '''R-Klassifikation''' ist eine [[Facettenklassifikation]] für [[maligne]] [[Tumor]]en, die dazu dient, den Umfang eines [[Residualtumor]]s nach einer Therapie festzulegen.
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Die '''R-Klassifikation''' ist eine [[Facettenklassifikation]] für [[maligne]] [[Tumor]]en, die von der [[Union Internationale Contre le Cancer]] (UICC) definiert wird. Sie dient dazu, den Umfang eines [[Residualtumor]]s nach einer Therapie zu kategorisieren.
  
 
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Die R-Klassifikation zeigt an, ob nach dem Therapieende Anhaltspunkte für einen Residualtumor bestehen. Dabei werden sowohl lokale bzw. regionale Tumorreste als auch [[Fernmetastase]]n berücksichtigt. R0 wird nur dann vergeben, wenn sich lokal bzw. regional kein Tumorgewebe mehr findet und auch kein Hinweis für Fernmetastasen besteht.
 
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Aktuelle Version vom 8. März 2019, 14:47 Uhr

1 Definition

Die R-Klassifikation ist eine Facettenklassifikation für maligne Tumoren, die von der Union Internationale Contre le Cancer (UICC) definiert wird. Sie dient dazu, den Umfang eines Residualtumors nach einer Therapie zu kategorisieren.

Abkürzung Bedeutung
R0 Kein Residualtumor. Patient vollständig tumorfrei.
R1 Mikroskopischer Residualtumor.
R2a Makroskopischer Residualtumor. mikroskopisch nicht bestätigt
R2b Makroskopischer Residualtumor, mikroskopisch bestätigt
RX Vorhandensein eines Residualtumors kann nicht beurteilt werden

2 Hintergrund

Die R-Klassifikation wird nach chirurgischer Therapie, isolierter Chemotherapie oder isolierter kombinierter Radiochemotherapie durchgeführt. Bei mehrstufigen Behandlungskonzepten erfolgt die R-Klassifikation erst nach Abschluss der chirurgischen Therapie.

Die R-Klassifikation zeigt an, ob nach dem Therapieende Anhaltspunkte für einen Residualtumor bestehen. Dabei werden sowohl lokale bzw. regionale Tumorreste als auch Fernmetastasen berücksichtigt. R0 wird nur dann vergeben, wenn sich lokal bzw. regional kein Tumorgewebe mehr findet und auch kein Hinweis für Fernmetastasen besteht.

Fachgebiete: Onkologie

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