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Puromycin

Version vom 10. September 2015, 17:53 Uhr von Mirgeta Deskaj (Diskussion | Beiträge)

Das Antibiotikum Puromycin besitzt einen ähnlichen Aufbau wie das 3'-Ende eines Aminoacyl-tRNA-Moleküls, wodurch Puromycin in die A-Stelle eines Ribosoms eintreten kann. Nach Eintritt des Puromycins in die A-Stelle, überträgt die Peptidyltransferase die wachsende Polypeptidkette auf die freie Aminogruppe des Puromycins. Das Produkt dieser Reaktion (sog. Peptidylpuromycin) wird nur schwach in der A-Stelle gebunden, aber danach nicht in die P-Stelle transloziert, sondern rasch vom Ribosom freigesetzt.

Puromycin führt somit zum Abbruch der Synthese des Polypeptids, d.h. zum Kettenabbruch der Proteinbiosynthese, wodurch die Translation ebenfalls abgebrochen wird.

Die Wirkung des Antibiotikums Puromycin basiert auf der Bildung einer Peptidbindung zwischen Puromycin (gebunden an der A-Stelle des Ribosoms) und wachsender Peptidkette (gebunden an tRNA in der P-Stelle).

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Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 14. September 2015 um 21:32 Uhr bearbeitet.

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