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Puromycin

Version vom 10. September 2015, 17:51 Uhr von Mirgeta Deskaj (Diskussion | Beiträge)

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Das Antibiotikum Puromycin besitzt einen ähnlichen Aufbau wie das 3'-Ende eines Aminoacyl-tRNA-Moleküls, wodurch Puromycin in die A-Stelle eines Ribosoms eintreten kann. Nach Eintritt des Puromycins in die A-Stelle, überträgt die Peptidyltransferase die wachsende Polypeptidkette auf die freie Aminogruppe des Puromycins. Das Produkt dieser Reaktion (sog. Peptidylpuromycin) wird nur schwach in der A-Stelle gebunden, aber danach nicht in die P-Stelle transloziert, sondern rasch vom Ribosom freigesetzt. Infolgedessen resultiert der Abbruch der Synthese des Polypeptids, wodurch die Translation terminiert wird.

Die Wirkung des Antibiotikums Puromycin basiert auf der Bildung einer Peptidbindung zwischen Puromycin (gebunden an der A-Stelle des Ribosoms) und wachsender Peptidkette (gebunden an tRNA in der P-Stelle).

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Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 19. März 2017 um 14:05 Uhr bearbeitet.

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