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Provokationstest für Osteochondrosis dissecans trochlea humeri (Veterinärmedizin)

Version vom 16. April 2018, 18:05 Uhr von Mag.med.vet. Patrick Messner (Diskussion | Beiträge)

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1 Definition

Der Provokationstest für die Osteochondrosis dissecans der Trochlea humeri findet in der Veterinärmedizin im Rahmen des orthopädischen Untersuchungsganges beim Kleintier Anwendung. Er dient dazu, eine Osteochondrosis dissecans der Trochlea humeri zu diagnostizieren.

2 Allgemein

Der Provokationstest für die Osteochondrosis dissecans der Trochlea humeri wird im Zuge der speziellen orthopädischen Untersuchung - gemeinsam mit dem Provokationstest für den fragmentierten Processus coronoideus medialis ulnae - durchgeführt. Beide Untersuchungen werden mittels selber Provokationsprobe geprüft.

3 Durchführung

4 Ergebnis

Der Povokationstest wird als positiv gewertet, wenn die Durchführung als schmerzhaft empfunden wird. Auf schmerzhafte Prozesse reagieren die Tiere tierartlich verschieden, oftmals jedoch mit Lautäußerungen (Aufjaulen, Bellen), Aggression (Drohgebärde), Schmatzen oder mit einem gezielten Blick in Richtung des Ellenbogengelenks.

Da bei einem positiven Test nicht genau eruiert werden kann, ob es sich um eine Osteochondrosis dissecans der Trochlea humeri oder um einen fragmentierten Processus coronoideus medalis ulnae handelt, muss eine weiterführende Diagnostik durchgeführt werden. Hierzu ist eine Abklärung mittels bildgebender Diagnostik vorzuziehen.

Diese Seite wurde zuletzt am 16. April 2018 um 18:05 Uhr bearbeitet.

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