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Proteinstoffwechsel: Unterschied zwischen den Versionen

 
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*Eiweiß ([[Protein]]) wird mit der Nahrung aufgenommen und verdaut (siehe [[Proteolyse]]).
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Synonym: Eiweißstoffwechsel
*[[Pepsinogen]]e werden im [[Magen]] durch [[Salzsäure]] in [[Pepsin]]e umgewandelt, diese spalten die Eiweißmoleküle.
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*Durch [[Pankreassekret]]e werden dann im [[Dünndarm]] die Eiweiße (ebenso Kohlenhydrate und Fette) aufgespalten.
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==Definition==
*In der Leber werden aus Eiweiß hauptsächlich [[körpereigene Eiweiße]] hergestellt z.B.
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Als '''Proteinstoffwechsel''' wird der Zusammenhang zwischen Aufnahme, Aufbau, Abbau sowie Ausscheidung von [[Protein]]en bezeichnet.
**[[Albumin]]e
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**[[Akute-Phase-Protein]]e
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==Aufnahme==
**[[Hormon]]e
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Proteine werden zunächst als Bestandteil der [[Nahrung]] aufgenommen. Im [[Gastrointestinaltrakt ]] werden die Proteine durch Proteasen ([[Pepsin]], [[Carboxypeptidase]]n, [[Aminopeptidase]]n, [[Trypsin]], [[Chymotrypsin]], [[Elastase]], [[Kollagenase]]) in kleinere Bestandteile bis hin zu Aminosäuren zerlegt. Dieser Prozess wird auch als [[extrazellulär]]e [[Proteolyse]] bezeichnet. Die [[Resorption]] der [[Aminosäure]]n erfolgt im [[Dünndarm]].
**[[Enzym]]e
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**[[Gerinnungsfaktor|Blutgerinnungsfaktoren]]
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==Aufbau==
*Es kann aber auch zur [[Energiegewinnung]] ([[ATP]]) verwendet werden: Aus [[Aminosäuren]] werden durch [[Leberenzym]]e [[Stickstoff]] entfernt, dabei entsteht [[Ammoniak]]. Aus den Abbauprodukten der Aminosäure kann [[Glukose]] hergestellt werden.
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In allen Zellen findet kontinuierliche [[Proteinsynthese]] aus Aminosäuren statt. Der Aufbau vieler [[Enzyme]] sowie [[Hormone]] konzentriert sich in der Leber. Dazu gehören:
*Giftige [[stickstoffhaltige Stoffwechselprodukte]] werden zu ungiftigem [[Harnstoff]] umgewandelt  und [[renal]] mit dem [[Urin]] ausgeschieden.
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*[[Albumin]]e
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*[[Akute-Phase-Protein]]e
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*Hormone
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*Enzyme
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*[[Gerinnungsfaktor|Blutgerinnungsfaktoren]]
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==Energiegewinnung==
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Zur Energiegewinnung können Proteine aus Leber, [[Milz]] und [[Muskel]]n nach der Proteolyse zu [[Pyruvat]] umgewandelt werden. Pyruvat kann entweder zur [[Glukoneogenese]] oder direkt zur Energiegewinnung genutzt werden.  
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==Ausscheidung==
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Das dabei entstehende [[Ammoniak]] wird zu ungiftigem [[Harnstoff]] umgewandelt  und [[renal]] mit dem [[Urin]] ausgeschieden.
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[[Fachgebiet:Biochemie]]

Aktuelle Version vom 30. Mai 2012, 08:33 Uhr

Synonym: Eiweißstoffwechsel

1 Definition

Als Proteinstoffwechsel wird der Zusammenhang zwischen Aufnahme, Aufbau, Abbau sowie Ausscheidung von Proteinen bezeichnet.

2 Aufnahme

Proteine werden zunächst als Bestandteil der Nahrung aufgenommen. Im Gastrointestinaltrakt werden die Proteine durch Proteasen (Pepsin, Carboxypeptidasen, Aminopeptidasen, Trypsin, Chymotrypsin, Elastase, Kollagenase) in kleinere Bestandteile bis hin zu Aminosäuren zerlegt. Dieser Prozess wird auch als extrazelluläre Proteolyse bezeichnet. Die Resorption der Aminosäuren erfolgt im Dünndarm.

3 Aufbau

In allen Zellen findet kontinuierliche Proteinsynthese aus Aminosäuren statt. Der Aufbau vieler Enzyme sowie Hormone konzentriert sich in der Leber. Dazu gehören:

4 Energiegewinnung

Zur Energiegewinnung können Proteine aus Leber, Milz und Muskeln nach der Proteolyse zu Pyruvat umgewandelt werden. Pyruvat kann entweder zur Glukoneogenese oder direkt zur Energiegewinnung genutzt werden.

5 Ausscheidung

Das dabei entstehende Ammoniak wird zu ungiftigem Harnstoff umgewandelt und renal mit dem Urin ausgeschieden.

Fachgebiete: Biochemie

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