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Protein

Version vom 14. April 2014, 17:45 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

von griechisch: proteion - an erster Stelle
Synonym: Eiweiß
Englisch: protein

1 Definition

Proteine(Eiweiße) sind Makromoleküle, welche in ihrer Grundsubstanz aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel bestehen. Die Moleküle sind aus durch Peptidbindungen vernetzten Aminosäuren aufgebaut; die genaue Aminosäuresequenz der Proteine ist beim Menschen und anderen tierischen Organismen in Form von Genen in der DNA des Zellkerns und zu einem sehr geringen Anteil auch in der DNA der Mitochondrien codiert.

2 Hintergrund

Proteine sind die wichtigsten biochemischen Funktionsträger. Ihr Gesamtbestand macht etwa 15-17% der Körpermasse aus. Die Nahrungsproteine liefern Aminosäuren sowie organische Stickstoff- und Schwefelverbindungen.

3 Einteilung

Man differenziert Proteine nach dem Vorkommen prosthetischer Gruppen (beispielsweise Hämin-Proteine), molekularer Modifikationen (beispielsweise Glykoproteine), nach ihrem Vorkommen (beispielsweise Plasmaproteine) oder nach ihrer Funktion (beispielsweise Enzym- oder Strukturproteine).

Der Tagesbedarf an Proteinen liegt bei einem erwachsenen Menschen bei 1g pro kg-Körpergewicht.

4 Weblinks

http://www.rcsb.org/pdb/

Tags:

Fachgebiete: Biochemie

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