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Prostatakarzinom: Unterschied zwischen den Versionen

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Umstritten ist bislang (Stand 2014) der Aussagewert des [[Prostataspezifisches Antigen|prostataspezifischen Antigens]] (PSA) als [[Tumormarker]] für die Frühdiagnose und Verlaufskontrolle.
  
 
==Therapie==
 
==Therapie==

Version vom 2. April 2014, 18:58 Uhr

Synonyme: Prostata-Ca, Prostatakrebs
Englisch: carcinoma of the prostate, prostate cancer

1 Definition

Das Prostatakarzinom ist eine in der Prostata entstehende maligne Neoplasie (Karzinom).

ICD10-Code: C61

2 Ätiologie

Die genaue Ätiologie ist - wie bei anderen Krebserkrankungen - unklar. Genetische Faktoren spielen eine Rolle. Untersuchungen (2009) zufolge könnten Viren an der Entstehung beteiligt sein. In rund 27 Prozent von 200 untersuchten Gewebeproben von Krebspatienten fanden Wissenschaftler der Universität von Utah das Retrovirus XMVR.

3 Symptomatik

Im Frühstadium ist Prostatakrebs meist asymptomatisch. Bei fortgeschritteneren Tumoren können unter anderem folgende Beschwerden auftreten:

Bei ausgedehnten Tumoren kann es weiterhin zu Erektionsstörungen kommen. Eine Hämaturie oder Hämatospermie sind selten.

Im fortgeschrittenen Stadium mit Metastasierung können neben Allgemeinsymptomen wie Anämie und ungewolltem Gewichtsverlust weitere Beschwerden auftreten, die von der Lokalisation der Metastasen abhängig sind, z.B.

4 Diagnose

Die Diagnostik des Prostatakarzinoms umfasst u.a. folgende Untersuchungsverfahren:

Umstritten ist bislang (Stand 2014) der Aussagewert des prostataspezifischen Antigens (PSA) als Tumormarker für die Frühdiagnose und Verlaufskontrolle.

5 Therapie

5.1 Chirurgische Entfernung

5.2 Strahlentherapie

5.3 Medikamentöse Therapie

5.4 Andere Verfahren

Die Therapie des Prostatakarzinoms mit Hilfe gentechnisch veränderter Viren ist derzeit Gegenstand der Grundlagenforschung. Im Tiermodell konnte durch die Vakzination mit Viren, die Oberflächenantigene von Krebszellen enthalten, eine starke Immunreaktion gegen den Tumor ausgelöst werden.

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