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Promethazin: Unterschied zwischen den Versionen

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==Wirkmechanismus==
 
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Version vom 18. Juni 2013, 14:04 Uhr

Handelsnamen: Prothazin, Atosil, Closin u.a.
Englisch: promethazine

1 Definition

Promethazin gehört als Phenothiazin eigentlich zur Gruppe der Antihistaminika, wird jedoch auch als niederpotentes Neuroleptikum eingesetzt.

2 Indikationen

3 Wirkmechanismus

Neuroleptika werden in der Schizophrenie-Therapie eingesetzt, da sie antipsychotisch und sedierend wirken. Sie lassen sich in Generationen aufteilen und können innerhalb dieser nochmal nach ihrer jeweiligen pharmakologischen Potenz gegliedert werden:

1. Generation:

2. Generation: atypische Neuroleptika (z.B. Olanzapin, Clozapin, Quetiapin, Risperidon)

Da Psychosen vor allem auf die Wirkung der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin zurück zu führen sind, müssen auch entsprechend deren Rezeptoren im ZNS gehemmt werden. Verschiedene Arzneistoffe binden somit kompetitiv D2- (Dopamin-) oder 5HT2- (Serotonin-) Rezeptoren und regulieren somit als Antagonisten den Einfluss der Neurotransmitter auf die Psyche.

Promethazin fällt aus dieser Reihe jedoch etwas heraus, da es in erster Linie ein Antihistaminikum ist und folglich antagonistisch an H1-Rezeptoren anknüpft, sodass Histamin hier nicht binden kann. Aufgrund der Tatsache aber, dass auch im ZNS Histaminrezeptoren vorliegen, wirkt es schlaffördernd und sedierend und wird daher vor allem zur Therapie von Erregungszuständen herangezogen. Für eine Monotherapie von Psychosen sind niederpotente Neuroleptika wie das Promethazin hingegen ungeeignet, da durch deren höhere Dosierung auch andere Rezeptoren aktiviert werden und dies zusätzliche Nebenwirkungen nach sich zieht.

4 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

5 Kontraindikationen

Diese Seite wurde zuletzt am 27. Oktober 2013 um 19:15 Uhr bearbeitet.

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