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Primäreinsatz

Version vom 30. September 2017, 16:14 Uhr von Jan Polzer (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Ein Primäreinsatz ist ein Einsatz des Rettungsdienstes im Rahmen der Notfallrettung, bei dem aufgrund von verschiedenen Indikationen ein schwer verletzter oder erkrankter Patient in kurzer Zeit medizinische Versorgung benötigt. Aus diesem Grund muss eine schnelle Vorstellung des Patienten durch Notarzt und/ oder Rettungsdienstpersonal erfolgen.


2 Aufbau

  • Die Forderung eines Primäreinsatzes erfolgt meist durch einen medizinischen Laien über den Notruf. Dieser wird an die ortsansässige Leitstelle geleitet. Der Leitstellendisponent beurteilt die Situation und disponiert ein freies, örtlich möglichst nahes Rettungsmittel zum Einsatzort. Dabei entscheidet der Disponent der Leitstelle anhand eines Einsatzkataloges ob ein Notarzt erforderlich ist oder nicht. Außerdem entscheidet er über die Alarmierung weitere Hilfsmittel (Feuerwehr, Polizei)
  • Primäres Ziel eines Primäreinsatzes ist die Wiederherstellung oder Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen. Dazu kommt der Einsatz von, für die präklinische Versorgung angepassten, medizinischen Geräten. Mit deren Hilfe wird eine Anamnese erstellt und versucht bereits präklinisch ein Therapie einzuleiten.
  • Nach Stabilisierung, Anamneseerhebung und Beginn der präklinischen Therapie entscheidet der Notarzt/ das Rettungsdienstpersonal den Transport in eine, für den Notfall geeignete Klinik.

Fachgebiete: Notfallmedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 30. September 2017 um 22:13 Uhr bearbeitet.

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