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Praxisgebühr: Unterschied zwischen den Versionen

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Privatversicherte und Versicherte der "sonstigen Kostenträger" müssen die Zuzahlung nicht entrichten. Das gilt übrigens auch für Bundesbahnbeamtenversicherte.
 
Privatversicherte und Versicherte der "sonstigen Kostenträger" müssen die Zuzahlung nicht entrichten. Das gilt übrigens auch für Bundesbahnbeamtenversicherte.
  
Die Bezeichnung "Praxisgebühr" ist jedoch für die Patienten irreführend, da es sich im engeren Sinne um eine "Krankenkassengebühr" oder sogar um ein "Krankenkassennotopfer" handelt.  
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Die Bezeichnung "Praxisgebühr" ist für die Patienten ggf. irreführend, da es sich nicht um eine Zahlung an die Praxis selbst, sondern eigentlich um zusätzliche Krankenkassenbeiträge handelt.  
  
Es ist juristisch noch umstritten, ob diese öffentlich-rechtliche Gebühr überhaupt von den Ärzten und Zahnärzten eingezogen und ggf. beigetrieben werden darf oder ob dies nicht eine originäre Aufgabe der Krankenkassen selbst ist, die Privatleute überhaupt nicht ausüben dürfen.
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Es ist zur Zeit (Dez. 2003) juristisch noch umstritten, ob die Praxisgebühr überhaupt von den Ärzten und Zahnärzten eingezogen und ggf. beigetrieben werden darf oder ob dies nicht eine originäre Aufgabe der Krankenkassen selbst ist.

Version vom 30. November 2003, 01:14 Uhr

Durch das GMG eingeführte Selbstbeteiligung eines Mitglieds der gesetzlichen Krankenversicherung (Patient), die beim Kontakt (Arztbesuch, Telefonberatung, Wiederholungsrezept) mit einem niedergelassenen Kassenarzt fällig wird. Die Praxisgebühr gilt jeweils für ein Quartal.

Privatversicherte und Versicherte der "sonstigen Kostenträger" müssen die Zuzahlung nicht entrichten. Das gilt übrigens auch für Bundesbahnbeamtenversicherte.

Die Bezeichnung "Praxisgebühr" ist für die Patienten ggf. irreführend, da es sich nicht um eine Zahlung an die Praxis selbst, sondern eigentlich um zusätzliche Krankenkassenbeiträge handelt.

Es ist zur Zeit (Dez. 2003) juristisch noch umstritten, ob die Praxisgebühr überhaupt von den Ärzten und Zahnärzten eingezogen und ggf. beigetrieben werden darf oder ob dies nicht eine originäre Aufgabe der Krankenkassen selbst ist.

Diese Seite wurde zuletzt am 30. November 2003 um 01:14 Uhr bearbeitet.

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