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Prämedikation

Version vom 2. August 2013, 07:29 Uhr von Bettina Beutler (Diskussion | Beiträge)

Englisch: premedication

1 Definition

Unter Prämedikation versteht man zum einen das vorbereitende Gespräch vor einer Regionalanästhesie oder Vollnarkose. Der Anästhesist setzt hier unter Berücksichtigung der individuellen Krankengeschichte des Patienten, des geplanten Eingriffs und anästhesiologischen Gesichtspunkten das geeigenete Anästhesieverfahren für den Patienten in Abstimmung mit ihm und dem Operateur fest.

Zum anderen stellt die Prämedikation die medikamentöse Vorbereitung zu einer Narkose dar. Ihre Ziele sind die Anxiolyse und Sedierung des Patienten, die vegetative Dämpfung und die Auslösung einer retrograden Amnesie sowie die Reduktion von Komplikationen. So wird zum Beispiel Natriumcitrat zur Anhebung des Magensaft- pH- Wertes bei Schwangeren verabreicht.

2 Klinik

Es hat sich gezeigt, dass eine Prämedikation die Narkoseeinleitung erleichtert, die perioperative Morbidität und Mortalität senkt und den intraoperativen Anästhetikaverbrauch (und deren Nebenwirkungen) verringert.

3 Substanzen

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