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Prämedikation

Version vom 2. August 2013, 04:17 Uhr von Thomas Rielage (Diskussion | Beiträge)

Englisch: premedication

1 Definition

Unter Prämedikation versteht man zum einen das vorbereitende Gespräch vor einer Regionalanästhesie oder Vollnarkose, in dem der Anästhesist unter Berücksichtigung der individuellen Krankengeschichte des Patienten, des geplanten Eingriffs und anästhesiologischen Gesichtspunkten das geeigenete Anästhesieverfahren für den Patienten in Abstimmung mit ihm und dem Operateur festsetzt.

Zum anderen stellt die Prämedikation die medikamentöse Vorbereitung zu einer Narkose dar. Ihre Ziele sind die Anxiolyse und Sedierung des Patienten, die vegetative Dämpfung und die Auslösung einer retrograden Amnesie sowie die Reduktion von Komplikationen. So wird zum Beispiel Natriumcitrat zur Anhebung des Magensaft- pH- Wertes bei Schwangeren verabreicht.


2 Klinik

Es hat sich gezeigt, dass eine Prämedikation die Narkoseeinleitung erleichtert und den intraoperativen Anästhetikaverbrauch (also auch deren Nebenwirkungen) verringert.

3 Substanzen

Diese Seite wurde zuletzt am 9. Juli 2013 um 16:50 Uhr bearbeitet.

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