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Prämedikation: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Unter '''Prämedikation''' versteht man zum einen das vorbereitende Gespräch vor einer [[Regionalanästhesie]] oder [[Vollnarkose]]. Der [[Anästhesist]] setzt hier unter Berücksichtigung der individuellen Krankengeschichte des [[Patient]]en, des geplanten Eingriffs und anästhesiologischen Gesichtspunkten das geeigenete Anästhesieverfahren für den Patienten  in Abstimmung mit ihm und dem [[Operateur]] fest.  
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Unter '''Prämedikation''' versteht man die medikamentöse Vorbereitung einer [[Narkose]]. Ihre Ziele sind die [[Anxiolyse]] und [[Sedierung]] des Patienten, die vegetative Dämpfung und die Auslösung einer retrograden [[Amnesie]] sowie die Reduktion von Komplikationen. So wird zum Beispiel [[Natriumcitrat]] zur Anhebung des [[Magensaft]]-[[pH-Wert]]s bei Schwangeren verabreicht.
  
Zum anderen stellt die Prämedikation die medikamentöse Vorbereitung zu einer Narkose dar. Ihre Ziele sind die [[Anxiolyse]] und [[Sedierung]] des Patienten, die vegetative Dämpfung und die Auslösung einer retrograden [[Amnesie]] sowie die Reduktion von Komplikationen. So wird zum Beispiel Natriumcitrat zur Anhebung des Magensaft- pH- Wertes bei Schwangeren verabreicht.
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Im klinischen Sprachgebrauch wird auch das vorbereitende Gespräch vor einer [[Regionalanästhesie]] oder [[Vollnarkose]] als '''Prämedikation''' bezeichnet. Der [[Anästhesist]] setzt hier unter Berücksichtigung der individuellen Krankengeschichte des [[Patient]]en, des geplanten Eingriffs und anästhesiologischen Gesichtspunkten das geeignete Anästhesieverfahren für den Patienten in Abstimmung mit ihm und dem [[Operateur]] fest.  
  
 
==Klinik==
 
==Klinik==

Aktuelle Version vom 2. August 2013, 12:18 Uhr

Englisch: premedication

1 Definition

Unter Prämedikation versteht man die medikamentöse Vorbereitung einer Narkose. Ihre Ziele sind die Anxiolyse und Sedierung des Patienten, die vegetative Dämpfung und die Auslösung einer retrograden Amnesie sowie die Reduktion von Komplikationen. So wird zum Beispiel Natriumcitrat zur Anhebung des Magensaft-pH-Werts bei Schwangeren verabreicht.

2 Hintergrund

Im klinischen Sprachgebrauch wird auch das vorbereitende Gespräch vor einer Regionalanästhesie oder Vollnarkose als Prämedikation bezeichnet. Der Anästhesist setzt hier unter Berücksichtigung der individuellen Krankengeschichte des Patienten, des geplanten Eingriffs und anästhesiologischen Gesichtspunkten das geeignete Anästhesieverfahren für den Patienten in Abstimmung mit ihm und dem Operateur fest.

3 Klinik

Es hat sich gezeigt, dass eine Prämedikation die Narkoseeinleitung erleichtert, die perioperative Morbidität und Mortalität senkt und den intraoperativen Anästhetikaverbrauch (und deren Nebenwirkungen) verringert.

4 Substanzen

Diese Seite wurde zuletzt am 2. August 2013 um 12:18 Uhr bearbeitet.

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