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Prädiabetes: Unterschied zwischen den Versionen

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Beim [[oraler Glukosetoleranztest|oralen Glukosetoleranztest]] wird nach einer Nahrungskarenz von mindestens 8 Stunden eine Zuckerlösung verabreicht. Nach 2 Stunden wird der Blutzuckerwert bestimmt. Der Referenzwert liegt bei unter 140 mg/dl (7.8 mmol/l). Ein Blutzuckerwert zwischen 140  und 199 mg/dl (7.8 to 11.0 mmol/l) spricht für eine [[gestörte Glukosetoleranz]] (IGT) und damit für einen Prädiabetes. Ein Blutzuckerwert von merh als 200 mg/dl (11.1 mmol/l) lässt auf einen Diabetes schließen.
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Die Therapie zielt darauf den Übergang des Prädiabetes in eine manifesten Diabetes zu verschieben bzw. zu verhindern. Wichtigste Säulen der Behandlung sind:
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* Faserreiche, kalorienreduzierte Ernährung (z.B. [[Mittelmeerdiät]])
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[[Tag:Diabetes]]
 
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[[Tag:Vorstadium]]
 
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Version vom 27. Juni 2016, 19:35 Uhr

Englisch: prediabetes

1 Definition

Als Prädiabetes bezeichnet man Vorstadien des Diabetes mellitus, in denen bereits ein erhöhter Nüchternblutzucker (IFG) oder eine gestörte Glukosetoleranz (IGT) vorliegen, aber noch kein manifester Diabetes besteht.

Es besteht eine enge Beziehung zwischen Prädiabetes und metabolischem Syndrom.

2 Risikofaktoren

3 Symptome

Prädiabetes verursacht keine eindeutigen klinischen Symptome. Es können jedoch - vor allem in der Spätphase - vereinzelte klinische Zeichen eines manifesten Diabetes mellitus auftreten. Dazu zählen unter anderem:

4 Diagnostik

4.1 HbA1c-Wert

Der HbA1c-Wert lässt Rückschlüsse auf den durchschnittlichen Blutzuckerwert der letzten 3 Monate zu. Er misst den Anteil des glykierten Hämoglobins im Blut. Der Referenzwert liegt unter 5,7 %. Ein HbA1c-Wert zwischen 5,7 und 6,4 spricht für einen Prädiabetes. Bei einem Wert von mehr als 6,5 % bei zwei unabhängigen Messungen liegt mit großer Wahrscheinlichkeit ein manifester Diabetes vor.

4.2 Nüchternblutzucker

Der Nüchternblutzucker wird morgens nach einer Nahrungskarenz von mindestens 8 Stunden bestimmt. Normalerweise liegt er unter 100 mg/dl (5.6 mmol/L). Bei einem Wert zwischen 100 und 125 mg/dl (5.6 to 6.9 mmol/l) kann ein Prädiabetes angenommen werden. Man spricht auch von "abnormer Nüchternglukose", kurz IFG. Ein Nüchternbluzucker von mehr als 125 mg/dl weist auf einen Diabetes hin.

4.3 Oraler Glukosetoleanztest (oGTT)

Beim oralen Glukosetoleranztest wird nach einer Nahrungskarenz von mindestens 8 Stunden eine Zuckerlösung verabreicht. Nach 2 Stunden wird der Blutzuckerwert bestimmt. Der Referenzwert liegt bei unter 140 mg/dl (7.8 mmol/l). Ein Blutzuckerwert zwischen 140 und 199 mg/dl (7.8 to 11.0 mmol/l) spricht für eine gestörte Glukosetoleranz (IGT) und damit für einen Prädiabetes. Ein Blutzuckerwert von merh als 200 mg/dl (11.1 mmol/l) lässt auf einen Diabetes schließen.

5 Therapie

Die Therapie zielt darauf den Übergang des Prädiabetes in eine manifesten Diabetes zu verschieben bzw. zu verhindern. Wichtigste Säulen der Behandlung sind:

  • Körperliche Bewegung: Mindestens 30-60 Minuten Sport an den meisten Tagen der Woche.
  • Faserreiche, kalorienreduzierte Ernährung (z.B. Mittelmeerdiät)
  • Gewichtsreduktion

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Juni 2019 um 17:39 Uhr bearbeitet.

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