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Präaurikuläre Fistel

Version vom 28. Dezember 2013, 15:38 Uhr von Gunnar Römer (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Eine präaurikuläre Fistel / Zyste ist ein Verbindungsgang von der Haut zur innen liegenden Schleimhaut vor der Ohrmuschel. Präaurikuläre Fisteln sind angeboren und oft beidseitig.

2 Ätiologie

Ursache ist die fehlende Rückbildung eines embryonalen Kiemenbogens, siehe auch laterale Halszyste. Selten ist sie ein Symptom des autosomal-dominanten Branchio-oto-renalen Syndroms (Melnick-Fraser-Syndrom). Hierbei liegen aber zusätzlich Schwerhörigkeit und Nierenschwäche vor.[1]

3 Klinik

An der Ohrmuschel oder im äußeren Gehörgang finden sich Grübchen, aus denen Flüssigkeit austreten kann. Bei Sekretstau kommt es zu Entzündung und Schmerzen.

4 Therapie

Eine Punktion ist nicht sinnvoll, da das Sekret schnell wieder nachläuft. Zur Vermeidung von Komplikationen ist eine vollständige Chirurgie|chirurgische Entfernung des Fistelgangs erforderlich.[2]

5 Quellen

  1. Hildebrandt, F.; Weber, M.; Brandis, M. (1996). "MEDIZIN: DIE ÜBERSICHT - Molekulare Genetik von Nierenerkrankungen", Deutsches Ärzteblatt 93 (7): A-385–390, abgerufen 23. 12. 2013.
  2. Entfernung prä-auriculäre Zyste/Fistel, HNO-Zentrum Köln-Mülheim, Überörtliche Gemeinschaftspraxis, Belegabteilung Ev. Krankenhaus Köln-Kalk abgerufen 23. 12. 2013.

6 Weblinks

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Januar 2014 um 20:26 Uhr bearbeitet.

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