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Posttraumatisches Herzsyndrom: Unterschied zwischen den Versionen

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''Synonyme: Dressler-Syndrom, Dressler-Perikarditis, Postmyokardinfarkt-Syndrom (PMS), PMI-Syndrom, Postinfarkt-Syndrom, postinfarktionelle Perikarditis, Myokardinfarkt-Spätsyndrom, Spätperikarditis, Postmyokardiotomie-Syndrom, Postperikardiotomie-Syndrom (PPS), Postkardiotomie-Syndrom''<br>
'''''Englisch''': post-cardiac injury syndrome (PCIS), Dressler syndrome, postmyocardial infarction syndrome,  postpericardiotomy syndrome (PPS)''<br>
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Das '''posttraumatische Herzsyndrom''', kurz '''PCIS''', ist ein Überbegriff für eine Gruppe entzündlicher perikardialer. Erkrankungen autoimmuner Genese.  
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Das '''posttraumatische Herzsyndrom''', kurz '''PCIS''', ist ein Überbegriff für eine Gruppe [[entzündlich]]er [[perikard]]ialer Erkrankungen [[autoimmun]]er Genese.  
  
 
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==Ätiologie==
 
==Ätiologie==
Die Ursache des posttraumatischen Herzsyndroms ist zur Zeit (2020) noch nicht vollständig geklärt. Ein auslösender Faktor scheint die Kombination aus geschädigten mesothelialen [[Perikard]]zellen und [[Blut]] im Herzbeutel zu sein. Es wird angenommen, dass die initiale Verletzung des Myokards Neoantigene freisetzt und zu einer konsekutiven [[Immunreaktion]] führt. Immunkomplexe setzen sich am Perikard, an der Pleura und in der Lunge ab und provozieren eine Entzündungsreaktion. Meist kommt es 2-3 Wochen nach dem Trauma zu Perikarditis, Perikarderguss, Pleuritis, Pleuraerguss und/oder Fieber.
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Die Ursache des posttraumatischen Herzsyndroms ist zur Zeit (2020) noch nicht vollständig geklärt. Ein auslösender Faktor scheint die Kombination aus geschädigten [[mesothelial]]en [[Perikard]]zellen und [[Blut]] im Herzbeutel zu sein. Es wird angenommen, dass die initiale Verletzung des [[Myokard]]s [[Neoantigen]]e freisetzt und zu einer konsekutiven [[Immunreaktion]] führt. [[Immunkomplex]]e setzen sich am Perikard, an der [[Pleura]] und in der [[Lunge]] ab und provozieren eine Entzündungsreaktion. Meist kommt es 1-4 Wochen nach dem [[Trauma]], z.T. auch erst nach Monaten, zu [[Perikarditis]], [[Perikarderguss]], [[Pleuritis]], [[Pleuraerguss]] und/oder [[Fieber]].
  
Bekannte Ursachen eines kardialen Traumas sind:
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Typische Ursachen des zugrundeliegenden kardialen Traumas sind:
* Myokardnekrose (Postmyokardinfarkt-Syndrom)
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* [[Myokard]][[nekrose]]: z.B. bei [[Herzinfarkt|akutem Myokardinfarkt]] (Postmyokardinfarkt-Syndrom)
* unfallbedingtes Trauma, z.B. Stichwunde, kardiale Kontusion (traumatische Perikarditis)
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* Unfälle: z.B. [[Stichwunde]], kardiale [[Kontusion]] (traumatische Perikarditis)
* iatrogene Traumen: Herzoperation (Postperikardiotomie-Syndrom, Postkardiotomie-Syndrom), nach Herzkatheteruntersuchung oder Implantation eines Herzschrittmachers
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* [[iatrogen]]e Ursachen: z.B. [[Herzchirurgie|Herzoperation]] (Postkardiotomie-Syndrom), nach [[Herzkatheteruntersuchung]] oder [[Implantation]] eines [[Herzschrittmacher]]s
  
 
==Epidemiologie==
 
==Epidemiologie==
Ein PCIS nach einem Myokardinfarkt trat früher in 3-7 % d.F. auf. Inzwischen kommt sie nur sehr selten vor, vermutlich aufgrund der effektiven perkutanen Koronarinterventionen sowie der immunmodulatorischen Wirkung der eingesetzten Medikamente (z.B. Statine, ACE-Hemmer, Betablocker).
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Ein PCIS nach einem Myokardinfarkt trat früher in 3-7 % d.F. auf. Inzwischen kommt sie nur sehr selten vor, vermutlich aufgrund der effektiven [[Perkutane transluminale Koronarangioplastie|perkutanen Koronarinterventionen]] sowie der [[immunmodulatorisch]]en Wirkung der eingesetzten [[Medikament]]e (z.B. [[Statin]]e, [[ACE-Hemmer]], [[Betablocker]]).
  
 
==Klinik==
 
==Klinik==
Die Symptome des posttraumatischen Herzsyndroms sind vielgestaltig. Typische Symptome sind:
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Die Symptome des posttraumatischen Herzsyndroms sind vielgestaltig. Typische Beschwerden sind:
* Fieber
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* [[Fieber]]
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* [[Abgeschlagenheit]]
* pleuritische oder retrosternale Thoraxschmerzen
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* [[Pleuritis|pleuritisch]]e oder [[retrosternal]]e [[Thoraxschmerz]]en
* Perikardreiben
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* [[Perikardreiben]]
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* [[Dyspnoe]]
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* [[Hämoptyse]]n
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* [[Tachykardie]]
 
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Selten kann es auch zu [[Arthralgie]]n und [[Petechie]]n kommen.
Selten kann es auch zu Arthralgien und Petechien kommen.  
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==Diagnostik==
 
==Diagnostik==
Echokardiographisch zeigt sich beim PCIS ein Perikarderguss. Mittels Computertomographie oder Magnetresonanztomographie kann weiterhin zwischen einiem hämorrhagischen und einem serösen Perikarderguss differenziert werden. Im Röntgenthorax ist in manchen Fällen eine [[Kardiomegalie]], ein Pleuraerguss oder Lungeninfiltrate nachweisbar.
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[[Echokardiographisch]] zeigt sich beim PCIS meist ein Perikarderguss. Mittels [[Computertomographie]] (CT) oder [[Magnetresonanztomographie]] (MRT) kann weiterhin zwischen einem [[hämorrhagisch]]en und einem [[serös]]en Perikarderguss differenziert werden. Im [[Röntgen-Thorax]] sind in manchen Fällen Zeichen einer [[Kardiomegalie]] oder eines [[Pleuraerguss]]es sowie [[Lungeninfiltrat]]e sichtbar.
  
 
Im [[EKG]] treten ggf. unspezifische Veränderungen wie [[Niedervoltage]] oder [[ST-Hebung]]en auf, die auf eine Perikarditis hinweisen.
 
Im [[EKG]] treten ggf. unspezifische Veränderungen wie [[Niedervoltage]] oder [[ST-Hebung]]en auf, die auf eine Perikarditis hinweisen.
  
[[Laborchemisch]] können sich Zeichen einer [[Entzündung]]sreaktion wie [[Leukozytose]], erhöhtes [[CRP]] und erhöhte [[BSG]] zeigen. Weiterhin sind oftmals Anti-SMA-Antikörper nachweisbar.
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[[Laborchemisch]] können sich Zeichen einer [[Entzündung]]sreaktion wie [[Leukozytose]], erhöhtes [[CRP]] und erhöhte [[BSG]] zeigen. Weiterhin sind oftmals [[Anti-SMA-Antikörper]] nachweisbar.
 
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===Diagnosekriterien===
 
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* Fieber ohne Vorliegen einer anderen Ursache
 
* Fieber ohne Vorliegen einer anderen Ursache
 
* perikarditische oder pleuritische Thoraxschmerzen
 
* perikarditische oder pleuritische Thoraxschmerzen
* Perikardreiben oder Pleurareiben
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* Perikardreiben oder [[Pleurareiben]]
 
* Nachweis eines Perikardergusses
 
* Nachweis eines Perikardergusses
* Pleuraerguss miterhöhtem CRP
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* Pleuraerguss mit erhöhtem CRP
  
 
==Therapie==
 
==Therapie==
Zur Beschleunigung einer Remission und Verminderung von Rezidiven wird eine antiinflammatorische Therapie empfohlen. Acetylsalicylsäure (ASS) gilt als Therapie der Wahl bei einer Spätperikarditis nach Myokardinfarkt sowie bei Patienten, die bereits eine antithrombozytäre Therapie erhalten. Zusätzlich zu NSAR bzw. ASS kann Colchicin verabreicht werden. In seltenen Fällen sind Glukokortikoide notwendig.  
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Zur Beschleunigung einer [[Remission]] und Verminderung von [[Rezidiv]]en wird eine [[antiinflammatorisch]]e Therapie empfohlen. [[Acetylsalicylsäure]] (ASS) gilt als Therapie der Wahl bei einer Spätperikarditis nach Myokardinfarkt sowie bei Patienten, die bereits eine antithrombozytäre Therapie erhalten. Zusätzlich zu [[NSAR]] bzw. ASS kann [[Colchicin]] verabreicht werden. In seltenen Fällen sind [[Glukokortikoid]]e notwendig.
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Eine sorgfältige Nachsorge nach einem PCIS ist notwendig, um die Entwicklung einer konstriktiven Perikarditis auszuschließen. Empfohlen wird die körperliche Untersuchung und eine Echokardiographie alle 6-12 Monate.  
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Rezidive treten häufig und auch nach mehreren Jahren auf. Insgesamt ist die Prognose aber günstig.
  
 
==Prävention==
 
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Nach einer Herzoperaton kann zur Prävention eines Postperikardiotomie-Syndroms Colchicin für. einen Monat verabreicht werden. Die Dosierung erfolgt gewichtsabhängig:
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Nach einer Herzoperation kann zur Prävention eines Postkardiotomie-Syndroms Colchicin für einen Monat verabreicht werden. Die Dosierung erfolgt gewichtsabhängig:
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==Literatur==
 
==Literatur==
 
* DGK [https://leitlinien.dgk.org/files/2017_PLL_Perikarderkrankungen_DGK.pdf ESC Pocket Guidelines Perikarderkrankungen], Stand 2015, abgerufen am 17.09.2020
 
* DGK [https://leitlinien.dgk.org/files/2017_PLL_Perikarderkrankungen_DGK.pdf ESC Pocket Guidelines Perikarderkrankungen], Stand 2015, abgerufen am 17.09.2020
 
[[Fachgebiet:Kardiologie]]
 
[[Fachgebiet:Kardiologie]]
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[[Tag:Autoimmunerkrankung]]
 
[[Tag:Entzündung]]
 
[[Tag:Entzündung]]
 
[[Tag:Eponym]]
 
[[Tag:Eponym]]
 
[[Tag:Herzinfarkt]]
 
[[Tag:Herzinfarkt]]
 
[[Tag:Immunkomplex]]
 
[[Tag:Immunkomplex]]
[[Tag:Myokarditis]]
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[[Tag:Myokardinfarkt]]
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[[Tag:Perikarditis]]

Version vom 18. September 2020, 12:07 Uhr

nach William Dressler (1890 bis 1969), amerikanischer Arzt
Synonyme: Dressler-Syndrom, Dressler-Perikarditis, Postmyokardinfarkt-Syndrom (PMS), PMI-Syndrom, Postinfarkt-Syndrom, postinfarktionelle Perikarditis, Myokardinfarkt-Spätsyndrom, Spätperikarditis, Postmyokardiotomie-Syndrom, Postperikardiotomie-Syndrom (PPS), Postkardiotomie-Syndrom
Englisch: post-cardiac injury syndrome (PCIS), Dressler syndrome, postmyocardial infarction syndrome, postpericardiotomy syndrome (PPS)

1 Definition

Das posttraumatische Herzsyndrom, kurz PCIS, ist ein Überbegriff für eine Gruppe entzündlicher perikardialer Erkrankungen autoimmuner Genese.

nicht zu verwechseln mit: Pericarditis epistenocardica

2 Ätiologie

Die Ursache des posttraumatischen Herzsyndroms ist zur Zeit (2020) noch nicht vollständig geklärt. Ein auslösender Faktor scheint die Kombination aus geschädigten mesothelialen Perikardzellen und Blut im Herzbeutel zu sein. Es wird angenommen, dass die initiale Verletzung des Myokards Neoantigene freisetzt und zu einer konsekutiven Immunreaktion führt. Immunkomplexe setzen sich am Perikard, an der Pleura und in der Lunge ab und provozieren eine Entzündungsreaktion. Meist kommt es 1-4 Wochen nach dem Trauma, z.T. auch erst nach Monaten, zu Perikarditis, Perikarderguss, Pleuritis, Pleuraerguss und/oder Fieber.

Typische Ursachen des zugrundeliegenden kardialen Traumas sind:

3 Epidemiologie

Ein PCIS nach einem Myokardinfarkt trat früher in 3-7 % d.F. auf. Inzwischen kommt sie nur sehr selten vor, vermutlich aufgrund der effektiven perkutanen Koronarinterventionen sowie der immunmodulatorischen Wirkung der eingesetzten Medikamente (z.B. Statine, ACE-Hemmer, Betablocker).

4 Klinik

Die Symptome des posttraumatischen Herzsyndroms sind vielgestaltig. Typische Beschwerden sind:

Selten kann es auch zu Arthralgien und Petechien kommen.

5 Diagnostik

Echokardiographisch zeigt sich beim PCIS meist ein Perikarderguss. Mittels Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) kann weiterhin zwischen einem hämorrhagischen und einem serösen Perikarderguss differenziert werden. Im Röntgen-Thorax sind in manchen Fällen Zeichen einer Kardiomegalie oder eines Pleuraergusses sowie Lungeninfiltrate sichtbar.

Im EKG treten ggf. unspezifische Veränderungen wie Niedervoltage oder ST-Hebungen auf, die auf eine Perikarditis hinweisen.

Laborchemisch können sich Zeichen einer Entzündungsreaktion wie Leukozytose, erhöhtes CRP und erhöhte BSG zeigen. Weiterhin sind oftmals Anti-SMA-Antikörper nachweisbar.

5.1 Diagnosekriterien

Die Diagnose eines PCIS kann gestellt werden, wenn mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllt sind:

  • Fieber ohne Vorliegen einer anderen Ursache
  • perikarditische oder pleuritische Thoraxschmerzen
  • Perikardreiben oder Pleurareiben
  • Nachweis eines Perikardergusses
  • Pleuraerguss mit erhöhtem CRP

6 Therapie

Zur Beschleunigung einer Remission und Verminderung von Rezidiven wird eine antiinflammatorische Therapie empfohlen. Acetylsalicylsäure (ASS) gilt als Therapie der Wahl bei einer Spätperikarditis nach Myokardinfarkt sowie bei Patienten, die bereits eine antithrombozytäre Therapie erhalten. Zusätzlich zu NSAR bzw. ASS kann Colchicin verabreicht werden. In seltenen Fällen sind Glukokortikoide notwendig.

Eine sorgfältige Nachsorge nach einem PCIS ist notwendig, um die Entwicklung einer konstriktiven Perikarditis auszuschließen. Empfohlen wird eine körperliche Untersuchung und eine Echokardiographie alle 6-12 Monate.

7 Prognose

Rezidive treten häufig und auch nach mehreren Jahren auf. Insgesamt ist die Prognose aber günstig.

8 Prävention

Nach einer Herzoperation kann zur Prävention eines Postkardiotomie-Syndroms Colchicin für einen Monat verabreicht werden. Die Dosierung erfolgt gewichtsabhängig:

  • 0,5 mg/d bei Patienten < 70 kgKG
  • 1 mg/d bei Patienten > 70 kgKG

Hinweis: Diese Dosierungsangaben können Fehler enthalten. Ausschlaggebend ist die Dosierungsempfehlung in der Herstellerinformation.

9 Literatur

Diese Seite wurde zuletzt am 5. Januar 2022 um 08:59 Uhr bearbeitet.

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