Postnasal-Drip-Syndrom

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Englisch: postnasal drip syndrome, PNDS

1 Definition

Unter Postnasal Drip, kurz PND, versteht man eine Überproduktion von Schleim auf der Nasenschleimhaut bzw. in den Nasennebenhöhlen, die zu einer Sekretakkumulation im Rachenbereich führt. Den mit dem Postnasal Drip verbundenen Symptomenkomplex bezeichnet man Postnasal-Drip-Syndrom (PNDS).

2 Ursachen

Ein Postnasal-Drip-Syndrom ist häufig durch eine Rhinitis, Sinusitis oder Rhinosinusitis bedingt, die meist allergischen, seltener nicht-allergischen Ursprungs ist. Es kann auch im Rahmen von Schluckstörungen und hormonell bedingt (Schwangerschaft) auftreten.

3 Symptome

Aufgrund der gesteigerten Schleimproduktion ist der Patient gezwungen, sich ständig zu räuspern (Räusperzwang) und den Schleim herunterzuschlucken bzw. auszuspucken. Als weitere Symptome können auftreten:

Das Postnasal-Drip-Syndrom kann Auslöser eines Upper Airway Cough Syndrome (UACS) werden.

4 Diagnostik

5 Therapie

Die Therapie des Postnasal-Drip-Syndrom richtet sich nach der Ursache. Als medikamentöse Behandlungsoptionen kommen Antiallergika (Antihistaminika, Glukokortikoide) oder Antibiotika sowie Nasenspülungen und Inhalationen in Frage.

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Postnasal-Drip-Syndrom&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Postnasal-Drip-Syndrom

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