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Popliteales Entrapment-Syndrom: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine [[operativ]]e [[Dekompression]] der Arterie ist die Methode der Wahl (dabei werden komprimierende Strukturen des M. gastrocnemius entfernt).

Version vom 30. Dezember 2008, 12:12 Uhr

1 Definition

Als popliteales Entrapment-Syndrom bezeichnet man die Kompression der Arteria poplitea in der Kniekehle durch Anteile des M. gastrocnemius (Muskel selbst oder Bandanteile). Bis zu 5% aller Poplitealarterienverschlüsse sind auf diese Ursache zurückzuführen.

2 Klinik

Meistens sind junge Männer bis ca. 35 Jahre sind vom poplitealen Entrapment-Syndrom betroffen, Frauen sind seltener betroffen (1:5 im Vergleich zum Mann). Als Leitsymptom gilt, dass die Fußpulse bei bestimtmen Bewegungen oder Aktivitäten verschwinden. Dazu zählen Streckung des Knies, Dorsalflexion des Fußes und Hypertrophie des M. gastrocnemius bei Sport (Waden-Claudicatio).

3 Diagnostik

An diagnostischen Verfahren kommt die Doppler-/Duplexsonographie zum Einsatz, bei der bei entsprechender oben genannter Streckung oder Beugung des Fußes nach dorsal das Verschwinden des arteriellen Strompulses der A. poplitea nachgewiesen werden kann. Weitere Möglichkeiten, die v.a. vor einer geplanten OP zum Einsatz kommen und einen besseren Überblick vermitteln, sind Angiographie, CT oder MRT.

4 Therapie

Eine operative Dekompression der Arterie ist die Methode der Wahl (dabei werden komprimierende Strukturen des M. gastrocnemius entfernt).

Diese Seite wurde zuletzt am 3. Mai 2020 um 21:33 Uhr bearbeitet.

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