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Phenoxymethylpenicillin: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Gegensatz zu Benzylpenicillin behält Phenoxymethylpenicillin auch nach Passage des [[Magen]]s seine Wirksamkeit. Seine [[Resorption]] ist jedoch nahrungsabhängig und wird durch gleichzeitige, vor allem fettreiche Nahrungsaufnahme vermindert. Die Einnahme von Phenoxymethylpenicillin sollte deshalb nüchtern oder in ausreichendem zeitlichem Abstand zu Mahlzeiten stattfinden. Nach oraler Gabe werden ca. 60 % des Phenoxymethylpenicillins resorbiert, die maximale Plasmakonzentration wird innerhalb einer Stunde erreicht.  
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Im Gegensatz zu Benzylpenicillin behält Phenoxymethylpenicillin auch nach Passage des [[Magen]]s seine Wirksamkeit. Seine [[Resorption]] ist jedoch nahrungsabhängig und wird durch gleichzeitige, vor allem fettreiche Kost vermindert. Die Einnahme von Phenoxymethylpenicillin sollte deshalb nüchtern oder in ausreichendem zeitlichen Abstand zu Mahlzeiten stattfinden. Nach oraler Gabe werden ca. 60 % des Phenoxymethylpenicillins resorbiert, die maximale Plasmakonzentration wird innerhalb einer Stunde erreicht.  
  
 
Die Elimination des Phenoxymethylpenicillin erfolgt über die [[Niere]]n. Bei [[Niereninsuffizienz|niereninsuffizienten]] Patienten ist die Elimination verzögert.
 
Die Elimination des Phenoxymethylpenicillin erfolgt über die [[Niere]]n. Bei [[Niereninsuffizienz|niereninsuffizienten]] Patienten ist die Elimination verzögert.

Version vom 8. August 2014, 13:58 Uhr

Synonym: Penicillin V

1 Definition

Phenoxymethylpenicillin ist ein bei oraler Applikation wirksames Derivat des Benzylpenicillins und wird daher zu den Oralpenicillinen gezählt. Es ist ein sehr häufig verordnetes Antibiotikum.

2 Pharmakologische Eigenschaften

Im Gegensatz zu Benzylpenicillin behält Phenoxymethylpenicillin auch nach Passage des Magens seine Wirksamkeit. Seine Resorption ist jedoch nahrungsabhängig und wird durch gleichzeitige, vor allem fettreiche Kost vermindert. Die Einnahme von Phenoxymethylpenicillin sollte deshalb nüchtern oder in ausreichendem zeitlichen Abstand zu Mahlzeiten stattfinden. Nach oraler Gabe werden ca. 60 % des Phenoxymethylpenicillins resorbiert, die maximale Plasmakonzentration wird innerhalb einer Stunde erreicht.

Die Elimination des Phenoxymethylpenicillin erfolgt über die Nieren. Bei niereninsuffizienten Patienten ist die Elimination verzögert.

Das Wirkungsspektrum entspricht dem des Benzylpenicillins.

3 Indikationen

Phenoxymethylpenicillin ist bei Infektionen mit empfindlichen Bakterien (insbesondere mit Streptokokken) indiziert, wie zum Beispiel:

Bei Mittelohrentzündungen und Infektionen des Respirationstraktes ist Phenoxymethylpenicillin nicht das Mittel der ersten Wahl, da das Erregerspektrum auch unempfindliche Keime (z.B. Haemophilus influenzae) umfasst. In diesen Fällen stellen Aminopenicilline die bessere Wahl dar.

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Juni 2016 um 11:48 Uhr bearbeitet.

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