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Phasenkontrastmikroskopie

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Englisch: phase-contrast microscopy

1 Definition

Die Phasenkontrastmikroskopie ist ein Abbildungsverfahren der Lichtmikroskopie.

2 Hintergrund

Die Phasenkontrastmikroskopie wird zur Darstellung ungefärbter und durchsichtiger Objekte angewendet. Im Gegensatz zu gefärbten Objekten absorbieren diese Licht nicht. Es durchdringt die Objekte, was zu einer Phasenverschiebung in den Lichtwellen führt. Das Ausmaß der Verschiebung hängt von der Dichte und Dicke des Objektes ab. Sie ist allerdings für das menschliche Auge nicht sichtbar. Im Phasenkontrastmikroskop wird die Phasenverschiebung so umgewandelt, dass sie als Bildkontraste dargestellt werden können.

3 Anwendung

Die Phasenkontrastmikroskopie wird besonders für die Betrachtung und Bewertung von lebenden Zellen eingesetzt. Eine Färbung würde zu einem Absterben bzw. zu einer Beeinträchtigung der Funktionalität führen. Anwendung findet sie z.B. als diagnostisches Verfahren in der Gynäkologie für die Untersuchung vitaler Zellen im Cervixschleim oder im Vaginalsekret. Die Anzahl lebender Spermien wird im Rahmen eines Spermiogramms mit Hilfe der Phasenkontrastmikroskopie ermittelt.

Tags:

Fachgebiete: Diagnostik, Gynäkologie, Physik

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Januar 2016 um 11:44 Uhr bearbeitet.

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