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Phakolytisches Glaukom: Unterschied zwischen den Versionen

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Beim akuten sekundären phakolytischen Offenwinkelglaukom handelt es sich um ein, durch abgelöste Linsenpartikel verursachtes, [[Glaukom]].
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Als '''phakolytisches Glaukom''' bezeichnet man ein durch abgelöste [[Augenlinse|Linsenpartikel]] verursachtes [[Glaukom]].
  
 
==Pathogenese==
 
==Pathogenese==
Auf dem Boden eines hypermaturen [[Katarakt]]s kommt es zur Diffusion von [[Linse]]nproteinen in das Kammerwasser. Diese blockieren zusammen mit Makrophagen die Poren des [[Trabekel]]maschenwerks und führen so zur Abflussstörung mit intraokularer Druckerhöhung.
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Auf dem Boden einer [[hypermatur]]en [[Katarakt]] kommt es zur Diffusion von Linsenproteinen in das [[Kammerwasser]]. Diese blockieren zusammen mit [[Makrophage]]n die Poren des [[Trabekel]]maschenwerks und führen so zur Abflussstörung mit [[intraokulärer Druck]]erhöhung.
Die Ablösung der Linsenpartikel kann auch [[traumatisch]] oder durch Augenoperationen bedingt sein.
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Die Ablösung der Linsenpartikel kann auch [[traumatisch]] oder durch [[Augenoperation]]en bedingt sein.
  
 
==Klinik==
 
==Klinik==
Die im Kammerwasser gelösten Linsenproteine führen zur weißlichen Eintrübung der Vorderkammer und behindern so den Blick auf Iris und Linse.
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Die im Kammerwasser gelösten Linsenproteine führen zur weißlichen Eintrübung der Vorderkammer und behindern so den Blick auf [[Iris]] und Linse. Typischerweise findet sich ein plötzlich stark erhöhter [[intraokulär]]er Druck ([[Glaukomanfall]]), der mit starkem [[Erbrechen]] einher gehen kann.
Typischerweise findet sich ein plötzlich stark erhöhter intraokulärer Druck (=[[Glaukomanfall]]), der mit starkerm Erbrechen einher gehen kann.
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==Therapie==
 
==Therapie==

Aktuelle Version vom 18. November 2017, 11:29 Uhr

Synonym: Akutes sekundäres phakolytisches Offenwinkelglaukom

1 Definition

Als phakolytisches Glaukom bezeichnet man ein durch abgelöste Linsenpartikel verursachtes Glaukom.

2 Pathogenese

Auf dem Boden einer hypermaturen Katarakt kommt es zur Diffusion von Linsenproteinen in das Kammerwasser. Diese blockieren zusammen mit Makrophagen die Poren des Trabekelmaschenwerks und führen so zur Abflussstörung mit intraokulärer Druckerhöhung. Die Ablösung der Linsenpartikel kann auch traumatisch oder durch Augenoperationen bedingt sein.

3 Klinik

Die im Kammerwasser gelösten Linsenproteine führen zur weißlichen Eintrübung der Vorderkammer und behindern so den Blick auf Iris und Linse. Typischerweise findet sich ein plötzlich stark erhöhter intraokulärer Druck (Glaukomanfall), der mit starkem Erbrechen einher gehen kann.

4 Therapie

Als ursächliche Therapie ist die sofortige Kataraktoperation angezeigt.

Diese Seite wurde zuletzt am 22. Juli 2014 um 20:36 Uhr bearbeitet.

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