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Perkutane transluminale Koronarangioplastie

Version vom 2. Dezember 2005, 18:55 Uhr von Nicht mehr aktiv :-( (Diskussion | Beiträge)

Synonyme: Perkutane transluminale Coronarangioplastie, PTCA

1 Definition

Die Perkutane transluminale Koronarangioplastie ist ein Verfahren zur Angioplastie (PTA) von hochgradigen Koronarstenosen mittels Einführen und Insufflation eines Ballonkatheters in einem Koronargefäß.

2 Geschichte

Die PTCA wurde 1977 vom Schweizer Kardiologen Andreas Grüntzig entwickelt.

3 Vorgehen

Der Katheter wird über einen Führungsdraht in das Zielgefäß vorgeschoben. Röntgendichte Markierungen erlauben die exakte Positionierung des zunächst nicht entfalteten Ballons im Bereich der Stenose. Der entsprechend dem Normdurchmesser des Gefäßes gewählte Ballonkatheter wird mit Flüssigkeit aufgefüllt und bis zu einem Zieldruck, der nicht selten 20 bar erreichen kann, gedehnt. Dies führt zu einer Aufweitung des Gefäßes und damit Erweiterung des Lumens im Bereich der Stenose. In 70-80% der Fälle wird anschließend oder auch primär die Aufdehnung mit einer Stent-Implantation verknüpft, um ein ausreichendes Primärergebnis zu erreichen.

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