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Peristaltik

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Peristaltik ist ein Bewegungsmuster von Hohlorganen (z.B. Darm, Ureter, Tuba uterina), das durch eine lokal synchronisierte Aktivität der glatten Muskelzellen entsteht. Charakteristisch für die Peristaltik sind wellenförmig verlaufende Kontraktions- und Entspannungsphasen der Längs- und Ringmuskulatur, die an die Bewegung von Regenwürmern erinnern.

Bei der Peristaltik des Gastrointestinaltrakts unterscheidet man:

  • nicht-propulsive Peristaltik: Sie besteht aus ringförmigen, lokalen Kontraktionswellen, die der Durchmischung des Darminhalts (Chymus) dienen.
  • propulsive Peristaltik: Sie dient unter Einbeziehung der Längsmuskulatur des Darms dem Weitertransport des Darminhalts.

Die Peristaltik wird von Nervenzellgeflechten in der Darmwand eigenständig gesteuert und durch das vegetative Nervensystem moduliert. Verantwortlich für die neuronale Regulation der Peristaltik im Darm sind der Plexus myentericus und der Plexus submucosus. Die Peristaltik des Harnleiters wird durch den Plexus uretericus koordiniert.

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Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 22. August 2017 um 15:12 Uhr bearbeitet.

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