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Periost

Version vom 25. April 2017, 16:12 Uhr von Daniel Wessling (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Knochenhaut
Englisch: periosteum

1 Definition

Als Periost bezeichnet man eine dünne Gewebeschicht, welche die Außenfläche aller Knochen überzieht. Sie erfüllt ernährende und regenerative Funktionen.

2 Histologie

Das Periost überzieht alle Knochen mit Ausnahme der überknorpelten Gelenkflächen. Sie ist reichlich mit Blutgefäßen und Nervenfasern durchzogen und teilt sich histologisch in zwei Schichten ein:

3 Funktion

Das Periost dient der Unterstützung des appositionellen Knochenwachstums (Breitenwachstum) sowie der Versorgung der äußeren Knochenanteile und Wachstumszonen mit Nährstoffen.
Daneben ermöglicht die starke Innervation, Verletzungen oder Beschädigungen des Knochens wahrzunehmen, der selbst nicht von Nerven durchzogen ist.
Im Falle von Frakturen oder Beschädigung des Knochens können vom Periost aus Zellen in den beschädigten Bereich einwandern und proliferieren, so dass es zu einer teilweise überschießenden (Kallus) Neubildung von Knochengewebe kommt. Zudem kann das Periost als Ansatzzone für Sehnen dienen. Die Kollagenfasern der Sehne verankern sich schräg im Stratum fibrosum des Periosts. Dies gilt vor allem für Sehnenansatzzonen an der Diaphyse langer Röhrenknochen.

4 Anmerkung zur Nomenklatur

In einigen Bereichen des Skelettsystems wird das Periost mit spezifischen Namen bezeichnet:

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Fachgebiete: Histologie

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