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Peptidhormon

Version vom 19. April 2021, 11:20 Uhr von Dr. med. Norbert Ostendorf (Diskussion | Beiträge)

Englisch: peptide hormone

1 Definition

Unter einem Peptidhormon versteht man einen Botenstoff (Hormon), der chemisch gesehen ein Peptid ist, welches aus mehreren (3-191) Aminosäuren aufgebaut ist und hydrophile Eigenschaften besitzt.

2 Synthese

Die Synthese ist die normale Proteinsynthese, bei der Oligo- oder Polypeptide entstehen. Syntheseorte sind das ZNS, das autonome Nervensystem, die Hypophyse, der Gastrointestinaltrakt und andere Körperorgane.

3 Sekretion und Transport

Die Sekretion erfolgt mittels Exozytose von Sekretgranula und der Transport geschieht meist frei. Die Passage durch die Blut-Hirn-Schranke ist nicht möglich bzw. fraglich.

4 Halbwertszeit

Die Halbwertszeit der Peptidhormone beträgt Minuten bis Stunden, die Wirkungsdauer ist dementsprechend. Der nachfolgende Abbau erfolgt per Proteolyse im Blutplasma und in der Niere.

5 Rezeptoren und Wirkung

Im Gegensatz zu den Steroidhormonen sitzen die Zielrezeptoren in der Zellmembran. Die Peptidhormone docken an diese Rezeptoren an und aktivieren Second-Messenger-Systeme.

6 Wichtige Peptidhormone

Diese Seite wurde zuletzt am 19. April 2021 um 17:38 Uhr bearbeitet.

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