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Peptidhormon: Unterschied zwischen den Versionen

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Unter einem '''Peptidhormon''' versteht man einen Botenstoff ([[Hormon]]), der chemisch gesehen ein [[Peptid]] ist, welches aus 3-191 [[Aminosäure]]n aufgebaut ist und hydrophile Eigenschaften besitzt.
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Unter einem '''Peptidhormon''' versteht man einen Botenstoff ([[Hormon]]), der chemisch gesehen ein [[Peptid]] ist, welches aus mehreren (3-191) [[Aminosäure]]n aufgebaut ist und [[hydrophil]]e Eigenschaften besitzt.
  
 
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Die Synthese ist die normale Proteinsynthese; Orte sind das ZNS, das autonome Nervensystem, die [[Hypophyse]], der Gastrointestinaltrakt u.a.
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Die Synthese ist die normale Proteinsynthese. Syntheseorte sind das [[ZNS]], das [[autonomes Nervensystem|autonome Nervensystem]], die [[Hypophyse]], der [[Gastrointestinaltrakt]] und andere Körperorgane.
  
 
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Die Halbwertszeit der Peptidhormone beträgt Minuten bis Stunden, die Wirkungsdauer ist dementsprechend.
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Die Halbwertszeit der Peptidhormone beträgt Minuten bis Stunden, die Wirkungsdauer ist dementsprechend. Der nachfolgende Abbau erfolgt per [[Proteolyse]] im [[Blutplasma]] und in der Niere.
Der nachfolgende Abbau erfolgt per [[Proteolyse]] im Plasma und in der Niere.
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==Rezeptoren und Wirkung==
 
==Rezeptoren und Wirkung==

Version vom 2. März 2010, 18:57 Uhr

Englisch: peptide hormone

1 Definition

Unter einem Peptidhormon versteht man einen Botenstoff (Hormon), der chemisch gesehen ein Peptid ist, welches aus mehreren (3-191) Aminosäuren aufgebaut ist und hydrophile Eigenschaften besitzt.

2 Synthese

Die Synthese ist die normale Proteinsynthese. Syntheseorte sind das ZNS, das autonome Nervensystem, die Hypophyse, der Gastrointestinaltrakt und andere Körperorgane.

3 Sekretion und Transport

Die Sekretion erfolgt mittels Exozytose von Sekretgranula und der Transport geschieht meist frei. Die Passage durch die Blut-Hirn-Schranke ist nicht möglich bzw. fraglich.

4 Halbwertszeit

Die Halbwertszeit der Peptidhormone beträgt Minuten bis Stunden, die Wirkungsdauer ist dementsprechend. Der nachfolgende Abbau erfolgt per Proteolyse im Blutplasma und in der Niere.

5 Rezeptoren und Wirkung

Die Zielrezeptoren sitzen in der Zellmembran, die Peptidhormone können ihre Wirkung entfalten und aktivieren Second-Messenger-Systeme

6 Wichtige Peptidhormone

Diese Seite wurde zuletzt am 2. März 2010 um 18:59 Uhr bearbeitet.

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