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Parkinsonoid

Version vom 9. Oktober 2019, 15:27 Uhr von Dr. med. Norbert Ostendorf (Diskussion | Beiträge)

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Synonym: medikamenteninduziertes Parkinson-Syndrom

1 Definition

Als Parkinsonoid bezeichnet man eine medikamenteninduzierte Parkinson-Symptomatik aus Rigor, Tremor und Akinese, die unter der Therapie mit Dopaminantagonisten (unerwünschte Arzneimittelwirkung) entstehen kann.

2 Hintergrund

Im Gegensatz zur Parkinson-Erkrankung kommt es bei Parkinsonoid nicht zu einer Degeneration der Nervenzellen, sondern die Symptome werden durch eine Blockade von Dopaminrezeptoren ausgelöst. Hierbei sind im Anfangsstadium reversible, später jedoch auch irreversible Schäden möglich.

3 Therapie

Die Symptomatik sistiert i.d.R. unter der Gabe von Anticholinergika (z.B. Biperiden). Begleitend sollte eine Medikamentenumstellung auf ein weniger nebenwirkungsreiches Präparat (z.B. Wechsel von einem konservativen zu einem atypischen Neuroleptikum) erfolgen.

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