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Parkinsonoid

Version vom 1. April 2018, 21:20 Uhr von Ibrahim Güler (Diskussion | Beiträge)

Synonym: medikamenteninduziertes Parkinson-Syndrom

1 Definition

Als Parkinsonoid bezeichnet man eine medikamenteninduzierte Parkinson-Symptomatik aus Rigor, Tremor und Akinese, die unter der Therapie mit Dopaminantagonisten (unerwünschte Arzneimittelwirkung) entstehen kann. Im Gegensatz zum Parkinson kommt es hierbei jedoch nicht zu einer Degeneration der Nervenzellen, sondern die parkinsonoiden Symptome werden durch eine Blockade der Dopamin-Rezeptoren ausgelöst. Hierbei sind im Anfangsstadium reversible- und später irreversible Schäden möglich.

2 Therapie

Die Symptomatik sistiert i.d.R. unter der Gabe von Anticholinergika (z.B. Biperiden). Begleitend sollte eine Medikamentenumstellung auf ein weniger nebenwirkungsreiches Präparat (z.B. Wechsel von einem konservativen zu einem atypischen Neuroleptikum) erfolgen.

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