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Paraxiales Mesoderm

Version vom 19. Oktober 2020, 11:25 Uhr von Lukas-Simon Kuschny (Diskussion | Beiträge)

Gegen Ende der dritten SSW (Schwangerschaftswoche) wandern Zellen vom Epiblast unter anderem seitlich durch den Primitivknoten und durch den kranialen Abschnitt des Primitivstreifens. Diese werden als paraxaiels Mesoderm bezeichnet. Sie gliedern sich in einzelne Segmente beiderseits des Neuralrohrs in sogenannte Somiten. Das erste Somitenpaar entsteh am 20. Tag der Entwicklung. Anhand der Anzahl der Somiten kann das ungefähre Alter des Embryos festgelegt werden. Beispiel: Alter 24, Somitenzahl 13-17. Es entstehen:

  • 4 okzipitale Somitenpaare
  • 8 zervikale Somitenpaare
  • 12 thorakale Somitenpaare
  • 5 lumbale Somitenpaare
  • 5 sakrale Somitenpaare
  • 8-10 kokzygeale Somitenpaare

Es entstehen ca. 42-44 Paare. Da sich das erste okzipitale und die letzten 5-7 kokzygeale Somitenpaare wieder zurückbilden bleiben schlussendlich 36-38 Paare vorhanden.

In diesen restlichen Somiten geschieht einiges an Veränderungen. Im Inneren bildet sich ein Hohlraum, Myozöl, und sie richten sich nach medial. In ihrer Gesamtheit bezeichnet man sie als Sklerotom. Sie bilden das embryonale Bindegewebe (Mesenchym). In der Umgebung der Chorda dorsalis bilden sie Anlagen zur Wirbelsäule.

Diese Seite wurde zuletzt am 27. September 2021 um 14:56 Uhr bearbeitet.

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