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Parästhesie

Version vom 4. Juni 2007, 23:34 Uhr von 80.135.96.86 (Diskussion)

Englisch: paresthesia (US), paraesthesia (UK)

1 Definition

Die Parästhesie bezeichnet eine unangenehme, manchmal schmerzhafte Körperempfindung mit Kribbeln, Taubheit, Einschlafen der Glieder, Kälte- und Wärmewahrnehumungssstörungen, die nicht durch adäquate Reize ausgelöst wird.

ICD10-Code: R20.2

2 Ursachen

2.1 Transiente Parästhesien

Vorübergehende (transiente) Parästhesien, z.B. das "eingeschlafene Bein", sind ein relativ häufiges Ereignis. Diese Parästhesien werden durch eine temporäre Unterbrechung des Blutflusses in der betroffenen Extremität hervorgerufen, die zu einer Minderversorgung der Nervenzellen mit Sauerstoff und Glucose und damit zu einer Fehlfunktion der Erregungsleitung führen.

Weitere Ursachen von transienten Parästhesien:

2.2 Chronische Parästhesien

Chronische Parästhesien werden durch eine dauerhafte Fehlfunktion der Nervenzellen ausgelöst, wie sie z.B. bei Neuropathien auftritt. Als Ursachen kommen unter anderem in Frage:

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