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Pankreatikojejunostomie

Version vom 17. November 2020, 14:34 Uhr von Anna Albert (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Pankreatojejunostomie
Englisch: pancreaticojejunostomy

1 Definition

Als Pankreatikojejunostomie, kurz PJ, bezeichnet man eine Anastomose zwischen dem Pankreas und dem Jejunum.

2 Hintergrund

Für die Rekonstruktion nach Pankreatoduodenektomie (PD) stehen heutzutage prinzipiell zwei Anastomosentechniken zur Verfügung: die Pankreatojejunostomie (PJ) als die traditionelle und am weitesten verbreitete Technik, sowie die Pankreatogastrostomie (PG).

3 Anwendung

Angewendet wird die Pankreatikojejunostomie häufig im Rahmen der Kausch-Whipple-Operation bei Pankreaskopfkarzinomen. Dabei wird die Pankreatikojejunostomie als End-zu-Seit-Anastomose oral der biliodigestiven Anastomose angelegt. In die jejunale Schlinge wird zudem eine Schienungssonde eingelegt.

4 Formen

  • Klassische Gang-zu-Mukosa-Pankreatojejunostomie (Cattell-Warren-Anastomose): die Schienungssonde wird in den Pankreasgang eingeführt, um eine Anastomosenstriktur zu vermeiden.
  • Invaginierende Pankreatojejunostomie
  • Blumgart-Anastomose

5 Komplikationen

6 Literatur

  • F. C. Popp, Prof. Dr. C. J. Bruns: Variationsbreite der Pankreatojejunostomie bei Pankreaskopfresektion; Der Chirurg, Ausgabe 1/2017.

Diese Seite wurde zuletzt am 27. November 2020 um 12:31 Uhr bearbeitet.

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