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Oxygenierungsindex

Version vom 11. Januar 2006, 20:23 Uhr von Janina Barth (Diskussion | Beiträge)

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Der sogenannte Oxygenierungsindex dient der Beurteilung der Oxygenierungsfunktion der Lunge.

Hierzu muß man z.B. mittels einer Blutgasanalyse den arteriellen Sauerstoffpartialdruck (paO2) im Blut bestimmen und diesen dann durch den Sauerstoffpartialdruck der Einatemluft (FiO2) dividieren.

Im Normalfall ergibt sich ein Quotient von ca. 500.
Bei mäßigen Lungenschäden ergibt sich ein Oxygenierungsindex von <300, bei schwerem Lungenschaden einer von <200.

Berechnungsbeispiele:

paO2 = 100 mmHg (Normwert)
FiO2 = 0,2 (Raumluft)
100 / 0,2 = 500 (entspricht einem Lungengesunden)


paO2 = 60 mmHg
FiO2 = 0,6 (Beatmung mit 60% Sauerstoff)
60 / 0,6 = 100 (hinweisend auf einen schwersten Lungenschaden, z.B. ARDS)

Diese Seite wurde zuletzt am 11. Januar 2006 um 20:23 Uhr bearbeitet.

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