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Die Ovulation findet etwa in der Mitte des weiblichen Zyklus ([[Menstruationszyklus]]), am 14.Tag statt
  
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Der Eisprung macht sich bei manchen Frauen als leichter ziehender Schmerz im [[Unterbauch]] bemerkbar, der von einer kleinen Blutung begleitet sein kann.
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Der Graaf-Follikel (größter Tertiärfollikel der heranreifenden Follikelgruppe) ruptiert durch Kontraktion der aus Myofibrasten bestehenden Theca externa, dabei wird die Eizelle (befindlich in der 2. Reifeteilung) aus dem Follikel ausgetrieben, mit der sie umgebenden Zona pellucida und Corona radiata ( Eizelle umgebende innerste Schicht der Granulosazellen) und wird von der Tuba unterina aufgenommen.
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Die Eizelle ist dann für ca 24h Befruchtungsfähig.
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Die zurückbleibende Schichten des Follikels (Granulosazellen sowie Theca interna und externa)  bilden nach verheilen der Wunde den Corpus luteum.
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-Die Granulosazellen des ehemaligen Follikels bilden nun kein Östrogen mehr (wie zum follikulären Stadium) sondern vor allem Progesteron
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-Die Theca interna Zellen bilden nun die Thecalutealzellen sie produzieren vorwiegend Gestagene zum Teil auch Östrogen.
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Im Falle von keiner Befruchtung wir er Corpus luteum menstruationis genannt und degeneriert der Periode bestehen
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Im Falle einer Befruchtung wird er weiter wachsen zum Corpus luteum graviditatis und bis zur 10. Schwangerschaftswoche. 
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== Steuerung ==
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Der Eisprung wird ausgelöst durch einen Peak des LH-Hormon, diesmal produziert von der Hypophyse.
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== Verhaltensbiologische Wirkung ==
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Beim Einreißen des Follikels werden Schubartig von den Graulosazellen eine Menge Östodiole freigesetzt welche das weibliche Sexuelle verlangen erhöhen, zudem entsteht im Vaginalsekret eine erhöhte Menge an Kopulinen (ein Pheronähnlicher Stoff welcher bei Männern die 150 Fache Hebung des Testosonniveaus verursacht)und dem Mann somit olifactorisch die Fruchtbarkeit der Frau signalisiert.
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Auch das Erscheinen der Frau wirkt attraktiver (Gesicht schmaler) und ihr Flirtverhalten gesteigert, sowie ihre Stimmen etwas höher verglichen mit dem Zeitpunkt der Menstruation.
 
[[Fachgebiet:Gynäkologie]]
 
[[Fachgebiet:Gynäkologie]]
 
[[Fachgebiet:Reproduktionsmedizin]]
 
[[Fachgebiet:Reproduktionsmedizin]]

Version vom 18. November 2018, 14:07 Uhr

Synonyme: Eisprung, Follikelsprung

1 Definition

Unter Ovulation versteht man die Loslösung einer Eizelle vom weiblichen Eierstock (Ovar) und ihre anschließende Aufnahme vom Eileiter (Tuba uterina).

Die Ovulation findet etwa in der Mitte des weiblichen Zyklus (Menstruationszyklus), am 14.Tag statt

Der Eisprung macht sich bei manchen Frauen als leichter ziehender Schmerz im Unterbauch bemerkbar, der von einer kleinen Blutung begleitet sein kann.

2 Histologie

Der Graaf-Follikel (größter Tertiärfollikel der heranreifenden Follikelgruppe) ruptiert durch Kontraktion der aus Myofibrasten bestehenden Theca externa, dabei wird die Eizelle (befindlich in der 2. Reifeteilung) aus dem Follikel ausgetrieben, mit der sie umgebenden Zona pellucida und Corona radiata ( Eizelle umgebende innerste Schicht der Granulosazellen) und wird von der Tuba unterina aufgenommen. Die Eizelle ist dann für ca 24h Befruchtungsfähig.

Die zurückbleibende Schichten des Follikels (Granulosazellen sowie Theca interna und externa) bilden nach verheilen der Wunde den Corpus luteum.

Stimuliert durch LH wandeln sich die Zellen nun um. -Die Granulosazellen des ehemaligen Follikels bilden nun kein Östrogen mehr (wie zum follikulären Stadium) sondern vor allem Progesteron -Die Theca interna Zellen bilden nun die Thecalutealzellen sie produzieren vorwiegend Gestagene zum Teil auch Östrogen. Im Falle von keiner Befruchtung wir er Corpus luteum menstruationis genannt und degeneriert der Periode bestehen Im Falle einer Befruchtung wird er weiter wachsen zum Corpus luteum graviditatis und bis zur 10. Schwangerschaftswoche.

3 Steuerung

Der Eisprung wird ausgelöst durch einen Peak des LH-Hormon, diesmal produziert von der Hypophyse. (zu einem späteren Zeitpunkt des Zyklus von dem Corpus luteum)

4 Verhaltensbiologische Wirkung

Beim Einreißen des Follikels werden Schubartig von den Graulosazellen eine Menge Östodiole freigesetzt welche das weibliche Sexuelle verlangen erhöhen, zudem entsteht im Vaginalsekret eine erhöhte Menge an Kopulinen (ein Pheronähnlicher Stoff welcher bei Männern die 150 Fache Hebung des Testosonniveaus verursacht)und dem Mann somit olifactorisch die Fruchtbarkeit der Frau signalisiert. Auch das Erscheinen der Frau wirkt attraktiver (Gesicht schmaler) und ihr Flirtverhalten gesteigert, sowie ihre Stimmen etwas höher verglichen mit dem Zeitpunkt der Menstruation.

Diese Seite wurde zuletzt am 15. April 2021 um 15:38 Uhr bearbeitet.

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