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Ott-Zeichen

Version vom 28. April 2016, 10:56 Uhr von Dr. Josua Decker (Diskussion | Beiträge)

nach Victor Rudolf Ott (1914–1986), deutsch-schweizerischer Rheumatologe Synonyme: Ott-Maß, Ott'sches Zeichen, Zeichen nach Ott

1 Definition

Das Ott-Zeichen ist eine einfache klinische Funktionsprüfung für die Beugefähigkeit bzw. Inklinationsfähigkeit der Brustwirbelsäule.

2 Vorgehen

Man palpiert am stehenden Patienten den Dornfortsatz des 7. Halswirbels (Vertebra prominens), misst mit einem Maßband 30 cm nach kaudal und markiert hier einen Punkt. Unter Beobachtung dieses Punktes lässt man den Patienten sich maximal nach vorne beugen (Fingerspitzen zu den Zehen). Nun kann man die Vergrößerung der Strecke am Maßband ablesen.

3 Interpretation

Normal ist eine Zunahme der Strecke um 3-4 cm beim Erwachsenen. Ein pathologisches Ott-Zeichen (Zunahme < 3 cm) findet sich bei Versteifung der Wirbelsäule beispielsweise im Rahmen einer Spondylitis ankylosans.

siehe auch: Schober-Zeichen

Diese Seite wurde zuletzt am 12. Juli 2015 um 00:03 Uhr bearbeitet.

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