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Osteozyt: Unterschied zwischen den Versionen

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Inzwischen wird angenommen, dass Osteozyten auch endokrin aktiv sind. Sie produzieren Sclerotosin, welches über kompetitive Hemmung am LRP5/Frizzled-Rezeptor-Komplex den canonical wnt Signalweg hemmt. Dies führt zu Inhibtion der Knochenformation, sowie der Osteoblasenapoptose.
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Version vom 19. Oktober 2016, 13:28 Uhr

Synonym: Osteocytus
Englisch: osteocyte

1 Definition

Osteozyten sind reife Knochenzellen, die von der Knochenmatrix eingeschlossen sind. Sie stellen den zahlenmäßigen Hauptanteil der Knochenzellen dar und entwickeln sich aus den Osteoblasten.

2 Histologie

Osteozyten sind sternförmige Zellen mit schmalem Zytoplasmasaum und langen Zellfortsätzen, die allseits von der Knochenmatrix umgeben sind. Der Hohlraum der Knochenmatrix, in den sie eingebettet sind, wird als Lakune bezeichnet. Die Zellfortsätze der Osteozyten stehen über ein System aus kleinen Knochenkanälchen, den Canaliculi ossei, miteinander in Verbindung. Über die Knochenkanälchen nehmen sie auch Kontakt mit dem Gefäßsystem in den longitudinal verlaufenden Havers-Kanälen auf.

3 Physiologie

Osteozyten sind nicht mehr zur Zellteilung fähig. Sie dienen der Erhaltung der Knochenmatrix und der Calciumhomöostase.

Inzwischen wird angenommen, dass Osteozyten auch endokrin aktiv sind. Sie produzieren Sclerotosin, das über kompetitive Hemmung am LRP5/Frizzled-Rezeptor-Komplex den kanonisch Wnt-Signalweg hemmt. Dies führt zur Inhibtion der Knochenformation sowie der Osteoblasenapoptose.

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Fachgebiete: Histologie

Diese Seite wurde zuletzt am 19. Oktober 2016 um 15:49 Uhr bearbeitet.

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