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Osteoporose: Unterschied zwischen den Versionen

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Neben direkten Ursachen für die Osteoporose lassen sich auch eine Reihe von Risikofaktoren ausmachen, zu denen neben einem höheren Lebensalter auch das [[Rauchen]] oder das Geschlecht zählen.
  
 
==Symptome==
 
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Version vom 25. Juni 2004, 19:09 Uhr

Synonym: Osteoporosis
Englisch: osteoporosis

1 Definition

Als Osteoporose bezeichnet man eine das Skelettsystem betreffende Erkrankung, die durch eine gestörte Remodellierung der Knochensubstanz und eine dadurch bedingte pathologische Mikroarchitektur der Knochen gekennzeichnet ist.
Die verminderte Knochendichte bei Osteoporose führt schließlich zu einer teilweise massiv gesteigerten Frakturgefährdung.

2 Epidemiologie

Osteoporose ist eine Erkrankung, die sich in der Regel bei Frauen nach dem 45. beziehungsweise bei Männern ab dem 55. Lebensjahr manifestiert. Frauen sind mehr als doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die Angaben zur Prävalenz und Inzidenz sind schwankend. Die Prävalenz wird für Deutschland zwischen 4 und 8% der Gesamtbevölkerung angegeben.

3 Systematik

Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Osteoporose. Die folgende Einteilung geht auf Ringe zurück.

Neben direkten Ursachen für die Osteoporose lassen sich auch eine Reihe von Risikofaktoren ausmachen, zu denen neben einem höheren Lebensalter auch das Rauchen oder das Geschlecht zählen.

4 Symptome

Die Osteoporosis verläuft zunächst völlig symptomlos und macht sich erst in fortgeschrittenen Krankheitsstadien bemerkbar. Zu den Symptomen der fortgeschrittenen Osteoporosis zählen:

  • Frakturen (Oberschenkelhals, Handgelenk, Wirbelkörper)
  • Rückenschmerzen und Rundrücken
  • Größenverlust

5 Diagnose

Die Diagnose der Osteoporose umfasst in erster Linie die Ausschlussdiagnostik anderer den Knochenstoffwechsel betreffender Erkrankungen. Die Feststellung der Erkrankung erfolgt über Röntgenaufnahmen oder Osteodensitometrie. In seltenen Fällen ist die Entnahme von Knochenmaterial im Rahmen einer Biopsie indiziert.

6 Therapie

Die Therapie ist von der Ausprägung der Osteoporose abhängig und umfasst eine Reihe von Medikamenten, die auch alters- und geschlechtsabhängig verordnet werden müssen:

Daneben profitieren Patienten von einer Schmerzbehandlung sowie von physiotherapeutischen Maßnahmen. In seltenen Fällen muss eine operative Stabilisierung des Skelettsystems durchgeführt werden.

7 Links

Fachgebiete: Allgemeinmedizin

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