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Osteoblast: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Osteoblasten''' sind spezialisierte [[Knochen]]zellen, die aus dem [[embryonal]]en [[Mesenchym]] entstehen. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Synthese der [[kollagen]]en [[Knochenmatrix]]. Diese Grundsubstanz, die von den Osteoblasten produziert wird, heißt auch [[Osteoid]].  
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'''Osteoblasten''' sind spezialisierte [[Knochen]]zellen, die aus dem [[embryonal]]en [[Mesenchym]] entstehen. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Synthese der [[kollagen]]en [[Knochenmatrix]] - [[Kollagen Typ 1]]. Diese Grundsubstanz, die von den Osteoblasten produziert wird, heißt auch [[Osteoid]].  
  
 
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Wenn Osteoblasten in der Knochensynthese aktiv sind, wird [[alkalische Phosphatase]] (AP) freigesetzt. Diese findet sich dann auch im [[Serum]]. Bei einem erhöhten [[Knochenwachstum]], etwa in der [[Adoleszenz]] oder bei der [[Frakturheilung]], kann ein Anstieg der AP-Spiegel gemessen werden.
 
Wenn Osteoblasten in der Knochensynthese aktiv sind, wird [[alkalische Phosphatase]] (AP) freigesetzt. Diese findet sich dann auch im [[Serum]]. Bei einem erhöhten [[Knochenwachstum]], etwa in der [[Adoleszenz]] oder bei der [[Frakturheilung]], kann ein Anstieg der AP-Spiegel gemessen werden.
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Des weiteren synthetisieren Osteoblasten [[Osteocalcin]] und [[Osetopontin]].
  
 
Die Gegenspieler der Osteoblasten sind die [[Osteoklast]]en.
 
Die Gegenspieler der Osteoblasten sind die [[Osteoklast]]en.

Version vom 13. Januar 2016, 14:24 Uhr

von griechisch: osteon - Knochen
Englisch: osteoblast

1 Definition

Osteoblasten sind spezialisierte Knochenzellen, die aus dem embryonalen Mesenchym entstehen. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Synthese der kollagenen Knochenmatrix - Kollagen Typ 1. Diese Grundsubstanz, die von den Osteoblasten produziert wird, heißt auch Osteoid.

2 Histologie

Die Osteoblasten sind vergleichsweise kleine Zellen, die der mineralisierten Knochengrundsubstanz schichtartig aufliegen und untereinander durch feine Zellfortsätze verbunden sind. Ihr Zytoplasma besitzt einen ausgeprägten Golgi-Apparat. Es ist reich an Mitochondrien und an granulärem endoplasmatischen Retikulum (GER). Dadurch erschienen sie in der Färbung basophil.

Mit voranschreitender Knochenbildung rücken die Osteoblasten auseinander und mauern sich quasi in die Knochengrundsubstanz ein, wobei ein feines System von Kanälen (Havers-Kanal, Volkmann-Kanal) entsteht. In diesem deutlich weniger stoffwechselaktiven Zustand nennt man sie Osteozyten.

3 Physiologie

Wenn Osteoblasten in der Knochensynthese aktiv sind, wird alkalische Phosphatase (AP) freigesetzt. Diese findet sich dann auch im Serum. Bei einem erhöhten Knochenwachstum, etwa in der Adoleszenz oder bei der Frakturheilung, kann ein Anstieg der AP-Spiegel gemessen werden.

Des weiteren synthetisieren Osteoblasten Osteocalcin und Osetopontin.

Die Gegenspieler der Osteoblasten sind die Osteoklasten.

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Fachgebiete: Histologie

Falsch verlinkt. Es handelt sich um RER. Fixed.
#2 am 07.02.2018 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)
Gast
2 Histologie - 1. Absatz: "granuläres endoplasmatischen Retikulum (GER)" ..die Verlinkung zum glatten ER widerspricht der Aussage das Zytoplasma sei reich an granulärem ER. Handelt es sich nun raues oder glattes ER?
#1 am 28.01.2018 von Gast (Student/in (andere Fächer))

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