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Osborne-Arkade: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine Verengung der Arkade kann ursächlich für ein [[Engpasssyndrom]] des [[Nervus ulnaris]] mit Folge einer [[proximal]]en [[Ulnarisparese]] sein. Die Kompression des Nerven, vornehmlich in gebeugter Ellbogenstellung<ref name="zwei"/>, führt zum Ausfall der innervierten Muskulatur (siehe [[Krallenhand]]) und einem Sensibilitätsverlust im Bereich des [[Kleinfinger]]s.<ref>F. Anderhuber, F. Pera, J. Streicher, ''Waldeyer - Anatomie des Menschen'', 19. Auflage, De Gruyter, '''2012''', S. 734</ref>
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Eine Verengung der Arkade kann ursächlich für ein [[Engpasssyndrom]] des [[Nervus ulnaris]] mit Folge einer [[proximal]]en [[Ulnarisparese]] sein. Es wird als [[Osborne-Syndrom]] oder Ulnarisrinnensyndrom bezeichnet. Die Kompression des Nerven, vornehmlich in gebeugter Ellbogenstellung<ref name="zwei"/>, führt zum Ausfall der innervierten Muskulatur (siehe [[Krallenhand]]) und einem Sensibilitätsverlust im Bereich des [[Kleinfinger]]s.<ref>F. Anderhuber, F. Pera, J. Streicher, ''Waldeyer - Anatomie des Menschen'', 19. Auflage, De Gruyter, '''2012''', S. 734</ref>
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==

Version vom 19. August 2019, 08:18 Uhr

nach Geoffrey Vaughan Osborne (1918-2005)
Synonyme: Osborne-Ligament, Osborne'sche Arkade, Arcus tendineus musculi flexoris carpi ulnaris[1]
Englisch: Osborne's Ligament, cubital tunnel retinaculum[2]

1 Definition

Als Osborne-Arkade wird eine Prädilektionsstelle für die Kompression des Nervus ulnaris unterhalb des Ellenbogens bezeichnet.

2 Anatomie

Der Nervus ulnaris tritt distal des Sulcus nervi ulnaris zwischen dem Caput humerale und dem Caput ulnare des Musculus flexor carpi ulnaris (MFCU) in die antebrachiale Flexorenmuskulatur. Die Köpfe der MFCU sind über einen bogenförmigen Faszienzug verbunden, welcher den Nervus ulnaris überspannt. Er verläuft quer zwischen dem Olecranon und dem Epicondylus medialis und wird als Osborne-Arkade bezeichnet.[1]

3 Klinik

Eine Verengung der Arkade kann ursächlich für ein Engpasssyndrom des Nervus ulnaris mit Folge einer proximalen Ulnarisparese sein. Es wird als Osborne-Syndrom oder Ulnarisrinnensyndrom bezeichnet. Die Kompression des Nerven, vornehmlich in gebeugter Ellbogenstellung[2], führt zum Ausfall der innervierten Muskulatur (siehe Krallenhand) und einem Sensibilitätsverlust im Bereich des Kleinfingers.[3]

4 Quellen

  1. 1,0 1,1 [1]S. Bouassida, Das Kompressionssyndrom des Nervus ulnaris in der Ellenbogenregion, WWU Münster, 2010, S. 29
  2. 2,0 2,1 [2]S. O'Driscoll, E. Horii, S. Carmichael, et al.: The cubital tunnel and ulnar neuropathy, J Bone Joint Surg Br, 1991, 73:613–617
  3. F. Anderhuber, F. Pera, J. Streicher, Waldeyer - Anatomie des Menschen, 19. Auflage, De Gruyter, 2012, S. 734

5 Weitere Literatur

Diese Seite wurde zuletzt am 18. August 2019 um 22:09 Uhr bearbeitet.

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