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Osborne-Arkade: Unterschied zwischen den Versionen

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==Anatomie==
 
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Der Nervus ulnaris tritt [[distal]] des [[Sulcus nervi ulnaris]] zwischen dem Caput humerale und dem Caput ulnare des [[Musculus flexor carpi ulnaris]] (MFCU) in die antebrachiale Flexorenmuskulatur. Die Köpfe der MFCU sind über einen bogenförmigen [[Faszie|Faszienzug]] verbunden, welcher den [[Nervus ulnaris]] überspannt. Er verläuft quer zwischen dem [[Olecranon]] und dem [[Epicondylus medialis humeri|Epicondylus medialis]] und wird als Osborne-Arkade bezeichnet.<ref name="eins"/>
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Der Nervus ulnaris tritt [[distal]] des [[Sulcus nervi ulnaris]] zwischen dem Caput humerale und dem Caput ulnare des [[Musculus flexor carpi ulnaris]] (MFCU) in die [[antebrachial]]e [[Flexor]]enmuskulatur. Die Köpfe der MFCU sind über einen bogenförmigen [[Faszie|Faszienzug]] verbunden, welcher den [[Nervus ulnaris]] überspannt. Er verläuft quer zwischen dem [[Olecranon]] und dem [[Epicondylus medialis humeri|Epicondylus medialis]] und wird als Osborne-Arkade bezeichnet.<ref name="eins"/>
  
 
Das Osborne-Ligament kann sich beim Menschen nicht nur als [[fibrös]]e Struktur manifestieren, sondern auch als ein strangartiger [[Muskel]], der als [[Musculus epitrochleoanconeus]] bezeichnet wird.
 
Das Osborne-Ligament kann sich beim Menschen nicht nur als [[fibrös]]e Struktur manifestieren, sondern auch als ein strangartiger [[Muskel]], der als [[Musculus epitrochleoanconeus]] bezeichnet wird.
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Eine Verengung der Arkade kann ursächlich für ein [[Engpasssyndrom]] des Nervus ulnaris mit Folge einer [[proximal]]en [[Ulnarisparese]] sein. Dies wird als [[Osborne-Syndrom]] oder Ulnarisrinnensyndrom bezeichnet. Die Kompression des Nerven, vornehmlich in gebeugter Ellbogenstellung<ref name="zwei"/>, führt zum Ausfall der innervierten Muskulatur (siehe [[Krallenhand]]) und einem Sensibilitätsverlust im Bereich des [[Kleinfinger]]ballens.<ref>F. Anderhuber, F. Pera, J. Streicher, ''Waldeyer - Anatomie des Menschen'', 19. Auflage, De Gruyter, 2012, S. 262</ref>
 
Eine Verengung der Arkade kann ursächlich für ein [[Engpasssyndrom]] des Nervus ulnaris mit Folge einer [[proximal]]en [[Ulnarisparese]] sein. Dies wird als [[Osborne-Syndrom]] oder Ulnarisrinnensyndrom bezeichnet. Die Kompression des Nerven, vornehmlich in gebeugter Ellbogenstellung<ref name="zwei"/>, führt zum Ausfall der innervierten Muskulatur (siehe [[Krallenhand]]) und einem Sensibilitätsverlust im Bereich des [[Kleinfinger]]ballens.<ref>F. Anderhuber, F. Pera, J. Streicher, ''Waldeyer - Anatomie des Menschen'', 19. Auflage, De Gruyter, 2012, S. 262</ref>
  
==Weitere Literatur==
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==Literatur==
 
* A. Granger, J. P. Sardi, J. Iwanaga et al.: [https://www.researchgate.net/publication/314277560_Osborne's_Ligament_A_Review_of_its_History_Anatomy_and_Surgical_Importance Osborne’s Ligament: A Review of its History, Anatomy, and Surgical Importance], Cureus, 2017
 
* A. Granger, J. P. Sardi, J. Iwanaga et al.: [https://www.researchgate.net/publication/314277560_Osborne's_Ligament_A_Review_of_its_History_Anatomy_and_Surgical_Importance Osborne’s Ligament: A Review of its History, Anatomy, and Surgical Importance], Cureus, 2017
  

Version vom 9. April 2020, 10:38 Uhr

nach Geoffrey Vaughan Osborne (1918-2005), englischer Chirurg
Synonyme: Osborne-Ligament, Osborne'sche Arkade, Arcus tendineus musculi flexoris carpi ulnaris[1]
Englisch: Osborne's Ligament, cubital tunnel retinaculum[2]

1 Definition

Als Osborne-Arkade wird eine Prädilektionsstelle für die Kompression des Nervus ulnaris unterhalb des Ellenbogens bezeichnet.

2 Anatomie

Der Nervus ulnaris tritt distal des Sulcus nervi ulnaris zwischen dem Caput humerale und dem Caput ulnare des Musculus flexor carpi ulnaris (MFCU) in die antebrachiale Flexorenmuskulatur. Die Köpfe der MFCU sind über einen bogenförmigen Faszienzug verbunden, welcher den Nervus ulnaris überspannt. Er verläuft quer zwischen dem Olecranon und dem Epicondylus medialis und wird als Osborne-Arkade bezeichnet.[1]

Das Osborne-Ligament kann sich beim Menschen nicht nur als fibröse Struktur manifestieren, sondern auch als ein strangartiger Muskel, der als Musculus epitrochleoanconeus bezeichnet wird.

3 Klinik

Eine Verengung der Arkade kann ursächlich für ein Engpasssyndrom des Nervus ulnaris mit Folge einer proximalen Ulnarisparese sein. Dies wird als Osborne-Syndrom oder Ulnarisrinnensyndrom bezeichnet. Die Kompression des Nerven, vornehmlich in gebeugter Ellbogenstellung[2], führt zum Ausfall der innervierten Muskulatur (siehe Krallenhand) und einem Sensibilitätsverlust im Bereich des Kleinfingerballens.[3]

4 Literatur

5 Quellen

  1. 1,0 1,1 [1]S. Bouassida, Das Kompressionssyndrom des Nervus ulnaris in der Ellenbogenregion, WWU Münster, 2010, S. 29
  2. 2,0 2,1 [2]S. O'Driscoll, E. Horii, S. Carmichael, et al.: The cubital tunnel and ulnar neuropathy, J Bone Joint Surg Br, 1991, 73:613–617
  3. F. Anderhuber, F. Pera, J. Streicher, Waldeyer - Anatomie des Menschen, 19. Auflage, De Gruyter, 2012, S. 262

Diese Seite wurde zuletzt am 19. August 2019 um 08:08 Uhr bearbeitet.

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