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Ortner-Syndrom: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Vorhofdilatation beim Ortner-Syndrom liegt klassischerweise eine [[Mitralstenose]] zugrunde. Die druckbedingte Kompression des benachbarten Nervus laryngeus recurrens sinister führt schließlich zur Heiserkeit.  
 
Der Vorhofdilatation beim Ortner-Syndrom liegt klassischerweise eine [[Mitralstenose]] zugrunde. Die druckbedingte Kompression des benachbarten Nervus laryngeus recurrens sinister führt schließlich zur Heiserkeit.  
  
Auch andere Grunderkrankungen könne eine Kompression des Nervus laryngeus recurrens sinister bedinmgen, z.B. ein [[Vorhofseptumdefekt]] oder ein [[Aortenaneurysma]].
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Auch andere Grunderkrankungen könne eine Kompression des Nervus laryngeus recurrens sinister bedingen, z.B. ein [[Vorhofseptumdefekt]] oder ein [[Aortenaneurysma]].
  
Die Reversibilität der Nervenschädigung und damit die Prognose hängen von der Dauer der Kompression ab.
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Die Reversibilität der Nervenschädigung (und damit die Prognose) hängt von der Dauer der Kompression ab.
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==

Version vom 20. März 2020, 17:50 Uhr

nach Norbert Ortner (1865-1935), österreichischer Internist
Synonyme: kardiovokales Syndrom, Ortner-Syndrom I
Englisch: Ortner's syndrome, cardiovocal syndrome

1 Definition

Bei dem Ortner-Syndrom handelt es sich um eine linksseitige Rekurrensparese infolge Druckwirkung durch einen vergrößerten linken Herzvorhof.

nicht zu verwechseln mit: Ortner-Syndrom II (Synonym für Angina abdominalis)

2 Hintergrund

Der Nervus laryngeus recurrens schlingt sich auf der linken Seite um den Aortenbogen und verläuft anschließend zwischen Ösophagus und Trachea zum Kehlkopf. Er ist für die motorische Innervation der Kehlkopfmuskeln (mit Ausnahme des Musculus cricothyroideus) zuständig.

Der Vorhofdilatation beim Ortner-Syndrom liegt klassischerweise eine Mitralstenose zugrunde. Die druckbedingte Kompression des benachbarten Nervus laryngeus recurrens sinister führt schließlich zur Heiserkeit.

Auch andere Grunderkrankungen könne eine Kompression des Nervus laryngeus recurrens sinister bedingen, z.B. ein Vorhofseptumdefekt oder ein Aortenaneurysma.

Die Reversibilität der Nervenschädigung (und damit die Prognose) hängt von der Dauer der Kompression ab.

3 Quellen

Diese Seite wurde zuletzt am 7. April 2020 um 12:13 Uhr bearbeitet.

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