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Orgastische Manschette

Version vom 1. Mai 2017, 10:52 Uhr von Oliver Paul (Diskussion | Beiträge)

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1 Definition

Die orgastische Manschette beschreibt die, durch venöse Stauung verursachte, Verengung der äußeren zweidrittel der Vagina, in Kombination mit dem anschwellen der Labia minor. Beim weiblichen Orgasmus kommt es zur rhythmischen Kontraktion der orgastischen Manschette kommen.

2 Physiologie

Die orgastische Manschette bildet sich durch die Stimulation des Erektionszentrums (S2-S4) im sakralen Rückenmark. Die parasympathischen Nervi erigentes (Nervi splenchnici pelvici), welche vom Erektionszentrum ausgehen, steuern den Blutfluss der Vagina und Klitoris und sind somit verantwortlich für das Ausbilden der orgastischen Manschette. Die Anregung des Erektionszentrums kann durch die mechanische Stimulation von z.B. erogenen Zonen der Haut, aber auch durch höhere Zentren im menschlichen Gehirn via visuellen oder gedankliche Vorstellungskraft erregt werden.

3 Quellen

  • Duale Reihe Physiologie - Thieme
  • Physiologie 7. Auflage - Silbernagl, Klinke

Diese Seite wurde zuletzt am 1. Mai 2017 um 10:52 Uhr bearbeitet.

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