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Noduläres malignes Melanom

Version vom 5. November 2019, 18:44 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

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Synonym: noduläres Melanom

1 Definition

Das noduläre maligne Melanom, kurz NMM, ist die zweithäufigste Form des malignen Melanoms.

2 Epidemiologie

Ungefähr 20 % der malignen Melanome werden als noduläres malignes Melanom klassifiziert.

3 Klinik

Das NMM ist durch ein schnelles vertikales Ausbreitungsmuster gekennzeichnet. Die Prädilektionsorte sind identisch zum superfiziell spreitenden Melanom:

Morphologisch erscheint das NMM als braun-schwarzer, glatter Knoten; selten auch amelanotisch. Im Verlauf kann sich eine verruköse Oberfläche ausbilden und/oder eine Ulzerationen mit Blutungsneigung entstehen.

4 Histopathologie

Histopathologisch zeigen sich spindelige, epitheloide und polymorphe Melanomzellen in der Epidermis und der Dermis. Begleitend findet sich eine Entzündung des umgebenden Stromas.

5 Therapie

Die Therapie entspricht der eines malignen Melanoms.

6 Prognose

Aufgrund des aggressiven vertikalen Wachstums besitzt das NMM die schlechteste Prognose aller Melanome. Die 5-Jahres-Überlebensrate beträgt abhängig von der Tumordicke ca. 60 %.

Fachgebiete: Dermatologie

Diese Seite wurde zuletzt am 5. November 2019 um 18:31 Uhr bearbeitet.

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